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Unglaublich - nur 21 Prozent der Schulanfänger im Bezirk tragen eine Warnweste

Andreas Hamedinger, 01.03.2016 14:02

Urfahr-Umgebung. 17.000 Warnwesten verteilte der OÖ Zivilschutz im vergangenen Herbst an Oberösterreichs Schulanfänger. Leider werden diese im Bezirk nicht häufig verwendet. In Reichenthal hatten bei einer Überprüfung von 93 Schülern 61 eine Warnweste an. Im Bezirksschnitt sind nur 21 Prozent entsprechend bekleidet.
 

 Warnwesten ermöglichen einen sicheren Schulweg. Foto: OÖ Zivilschutz
Warnwesten ermöglichen einen sicheren Schulweg. Foto: OÖ Zivilschutz

In den nebeligen und dämmrigen Herbst- und Wintermonaten ist die Warnweste besonders wichtig. Viele Unfälle könnten vermieden werden, wenn die Kinder für die Autofahrer besser sichtbar wären. „Mit der Warnweste erhöht sich die Sichtbarkeit von 30 auf 150 Meter“, sagt Zivilschutz-Vizepräsident Hermann Krenn, „Dementsprechend wichtig ist die Vorbildwirkung bei Eltern und Lehrern. Auch diese sollten eine Warnweste oder reflektierende Armbänder nutzen, wenn sie zu Fuß unterwegs sind. 2014 verunglückten laut der Verkehrsabteilung des Landes Oberösterreich 609 Fußgänger im Straßenverkehr, davon waren 105 Personen Schüler im Alter zwischen sechs und 15 Jahren.

Richtiges Verhalten muss geübt werden

Rund ein Viertel der Unfälle ereigneten sich auf einem Zebrastreifen. Neben dem Tragen der Warnweste oder rückstrahlender Kleidung ist es außerdem wichtig, dass Eltern den Schulweg mit ihrem Kind üben und sie über mögliche Risiken im Straßenverkehr umfassend informieren, denn Kinder können erst ab etwa dem neunten Lebensjahr Entfernungen richtig abschätzen, das Abschätzen von Geschwindigkeit ist erst in einem höheren Alter möglich


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