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URFAHR-UMGEBUNG. Beinahe drei Jahre sind nun seit der letzten Landtags- und GemeinderatswahlGemeinderatswahl vergangen und in der Linzer Verkehrspolitik herrscht nach Ansicht vieler Chaos und nichts geht weiter.  

Die Situation der Pendler in Urfahr-Umgebung wurde durch verschiedenste Umstände in den letzten Jahren nicht besser. Foto: Weihbold

„Vor allem das Jahr 2017 war großteils durch Untätigkeit geprägt und hatte mit der unnötigen und sinnlosen Schließung des Parkplatzes Urfahrmarkt einen negativen Höhepunkt“, erklärt Pendlersprecher Michael Hammer, der weiter ausführt: „Wir haben 2017 massiv öffentlich im Rahmen der Pendlerallianz darauf aufmerksam gemacht, dass in der Verkehrspolitik Chaos herrscht und nichts weiter geht. Wir haben dafür harte Auseinandersetzungen geführt. Und leider zeigt sich: Wenn man den Verkehrspolitikern nicht dauernd auf die Zehen steigt und Lösungen einfordert, geht überhaupt nichts weiter“. Positiv ist für den ÖVP-Politiker jedenfalls, dass heuer die Bypass-Brücken bei der Voestbrücke errichtet werden und der Baubeginn des Westrings ist. „Diese Projekte wurden in der Zeit vor Landesrat Günther Steinkellner und dem Linzer Stadtrat Markus Hein, vor allem von Landeshauptmannstellvertreter Franz Hiesl finalisiert. In den letzten drei Jahren wurde leider nichts Neues weitergebracht und man spürt leider wenig Fortschritt!“

Zahlreiche offene Fragen

Hammer fragt sich daher: Was ist mit dem Baubeginn der Eisenbahnbrücke, der sich dauernd verzögert? Was ist endlich mit einem umfassenden Park&Ride-Konzept, welches auch gerechte Lösungen für die Finanzierung beinhaltet? Was ist mit der Zukunft der Mühlkreisbahn, hier hört man derzeit gar nichts? Wann werden weitere Schritte gesetzt zur Realisierung der Regio-Tram Gallneukirchen? Wann sichert man eine Trasse für eine Linzer Ostumfahrung? Wann gibt es in Linz ein Parkkonzept? Was ist mit der Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs, hier hört man mehr Beschwerden denn Meldungen über Verbesserungen? Hammer: „Wir fordern endlich in die Umsetzung zu kommen und auch mal transparent zu machen, was gemacht wird und gemacht werden soll. Es ist auf Dauer mühsam immer nur öffentlich Druck machen zu müssen damit sich was bewegt. Außerdem haben wir eine Vielzahl an verschiedenen Vorschlägen eingebracht, die allesamt negiert werden. Wir rufen vor allem den Linzer Verkehrsstadtrat Markus Hein auf, endlich tätig zu werden und seine Pendler-Schikaniererei einzustellen. Stadtrat Hein fällt nur durch reine Parteipolitik und Polemik auf und lenkt damit von seiner Untätigkeit in den letzten drei Jahren ab.“


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KeinPendler
KeinPendler
22.02.2018 12:22

Parkplatz Jahrmarktgelände

Hat nicht der Pendlervertreter selbst die Sperre des Jahrmarktgeländes mit verursacht, indem er darauf hingewiesen hat, dass keine Genehmigung für einen Parkplatz vorliegt?

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hermann öllinger
hermann öllinger
20.02.2018 20:45

Florianiprinzip

Es ist immer einfach die Schuld für einen Missstand auf andere abzuwälzen. Die Stadt Linz soll dafür sorgen, dass Bewohner von außerhalb eine freie Ein- und Durchfahrt mit ihrem Auto erhalten. Der starke Auto-Pendlerverkehr belastet natürlich die Linzer Bevölkerung massiv, sei es beim Lärm, der Luftqualität, dem fehlenden Parkraum für eigene Bewohner usw. Linz müsste noch viel stätker auf die eigene Bevölkerung achten, Autos machen eine Stadt kaputt. Das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel ist eine von mehreren Alternativen.

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Gastuser
Gastuser
19.02.2018 20:59

Pendlerallianz

Ohne Beteiligung der Mühlviertler Gemeinden wird es keine Lösungen geben. Wieso schweigt dieser selbsternannte Pendlervertreter dazu, dass die Gemeinden Ottensheim und Walding nicht einmal einen 12%-Kostenbeitrag für die Erweiterung ihrer Park-and-Ride-Anlagen bezahlen möchten? Achso, deren Bürgermeister sind ja von der gleichen Partei wie der selbsternannte Pendlervertreter. Aber Hauptsache die Stadt Linz ständig als "pendlerfeindlich" beschimpfen!