Anton Mayr: „Selbstschutz spielt eine große Rolle“

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"Leisten sie ihren Zivildienst vor Ort und profitieren sie von der familiären Atmosphäre beim Samariterbund“, appellieren David Allerstorfer und Anton Mayr. (Foto: Gemeinde/Allerstorfer)
Andreas Hamedinger Andreas Hamedinger, Tips Redaktion, 03.05.2021 15:16 Uhr

FELDKIRCHEN. Die Corona-Pandemie fordert auch den Samariterbund, die Rettungsorganisation der Gemeinde Feldkirchen. Obmann Anton Mayr vom Samariterbund und Bürgermeister David Allerstorfer zu den Herausforderungen der Krise.

Tips: Wie wichtig ist der Samariterbund für die Gemeinde Feldkirchen?

Allerstorfer: Der Samariterbund bemüht sich in vielen Bereichen und leistet einen wertvollen Beitrag zum funktionierenden Miteinander.

Tips: Ein Jahr Corona - wie war und ist die Situation für den Samariterbund Feldkirchen?

Mayr: Zu Beginn der Pandemie war vor allem das Thema Angst allgegenwärtig. Der Umgang mit dem Virus war herausfordernd. Wir mussten erst die nötige Schutzausrüstung besorgen. Mittlerweile haben sich die Abläufe sehr gut eingespielt. Wir verfügen über perfekte Schutzausrüstung und unser modernes Desinfektionsgerät, der sogenannte Sanitizer desinfiziert vollautomatisch die Innenräume unserer Rettungsfahrzeuge. Der Sanitizer wurde mit Spenden der Bevölkerung und einem großzügigen Beitrag der Gemeinde finanziert.

Tips: Wie unterstützt die Gemeinde die Bekämpfung der Corona-Pandemie?

Allerstorfer: Krisenvorsorge beginnt schon vor der Krise. Die Gemeinde Feldkirchen hat in den vergangenen Jahren effizient ihre Investitionsbeiträge geleistet. Der Samariterbund verfügt mittlerweile über den modernsten Rettungswagen im Bezirk Urfahr Umgebung. Ausgestattet mit einem EKG-Gerät der Marke Corpuls 3 sowie einer vollautomatischen Beatmungsmaschine.

Tips: Die Mitarbeiter sind seit Beginn der Krise extrem gefordert. Welche Dinge sind besonders herausfordernd?

Mayr: Vor allem der Selbstschutz spielt eine große Rolle. Der beruhigende Umgang mit Patienten ist uns ein großes Anliegen. Aber auch innerhalb der Kollegenschaft ist uns ein kameradschaftliches Miteinander besonders wichtig. In Erinnerung bleibt natürlich so manche Extremsituation, bei der Patienten aufgrund einer Covid 19-Erkrankung ihr Leben verloren haben.

Tips: Sie werden zu einem Einsatz gerufen. Wie unterscheidet sich ihr Vorgehen vor und in der Pandemie?

Mayr: Anfangs waren wir durchaus um unsere eigene Gesundheit besorgt. Mittlerweile sind wir ja bestens geschützt und auch geimpft. Die Corona-Einsätze wurden mittlerweile zur Routine.

Tips: Warum sollte man beim Samariterbund mitarbeiten?

Allerstorfer: Anderen zu helfen, erzeugt doch innere Zufriedenheit. Diese Einstellung des Samariterbundes sorgt auch innerhalb der Gemeinde für ein entsprechendes Sicherheitsgefühl.

Tips: Wie kann man dessen Arbeit noch besser würdigen?

Allerstorfer: Man kann die Leistung des Samariterbundes nicht oft genug loben. Aber Freiwillige engagieren sich ja nicht, weil sie besondere Anerkennung erwarten. Als Gemeinde können wir in Wirklichkeit nur bei den Rahmenbedingungen unterstützen und beispielsweise bei der Suche nach Zivildienern und Ehrenamtlichen helfen.

Tips: Welche Dinge würden sie sich von der Bevölkerung im Zusammenhang mit der Pandemie wünschen? Mayr: Lassen Sie sich möglichst zeitnah impfen.

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