Im Heimatverein Gallneukirchen schlägt`s dreizehn: restaurierte Turmuhr, Audio-Guides und Schulbesuche als Jahres-Highlights
GALLNEUKIRCHEN. Stolz berichtet Willi Schinagl, Obmann des Gallneukirchner Heimatvereins: „Ende Oktober haben wir unsere 248 Jahre alte Turmuhr zur Restauration in die Hände von Turmuhrmacher-Meister Günther Köstner aus Engelhartszell gegeben. Nun ist sie topfit wieder zurück.“ Besonders freut den 69-jährigen aber, dass sich auch immer mehr junge Besucher für das Heimathaus interessieren. Und modern ist man obendrein, setzt man nun doch auch schon auf einen Besuch mittels Audio-Guide.

Eines ganz schnell klar: Obmann Willi Schinagl brennt regelrecht für „seinen“ Heimatverein. „Mich hat Geschichte schon immer interessiert, auch in der Schule schon“, verrät der gebürtige Alberndorfer, der nun schon lange selbst in Gallneukirchen lebt. Zum Tips-Gespräch kommt der einstige Buchhalter flott mit dem Drahtesel geradelt: Voller Energie und Euphorie berichtet er dabei über den schon im Jahre 1924 gegründeten „Gallinger“ Heimatverein, der über die Kriegsjahre ruhte und nach 1946 wieder zum Leben erweckt wurde. „Heute zählen wir rund 300 Mitglieder“, so Schinagl und ergänzt: „Wir haben eher ein älteres Publikum. Doch auch immer mehr Schüler, vor allem die Volksschulen aus der Umgebung, kommen zu uns ins Haus und sind begeistert, wie lebendig hier Geschichte sein kann. Besonders beliebt ist bei den Kindern der Kramer-Laden: hier gibt es noch alte Zuckerldosen und jeder darf einmal einen Verkäufer von früher spielen“, so Schinagl.
Besondere Höhepunkte: „frisches“ Turmzimmer mit fitter „Turmuhr“
Begeistert zeigt sich Willi Schinagl auch von „seinem“ Schmuckstück, der 248 Jahre alten Turmuhr, die nach aufwendiger und zwei Monate lang dauernder Restaurierung wieder im Heimathaus Gallneukirchen zurück ist: „Noch dazu in einem feschen, renovierten Turmzimmer mit neuen Böden.“ Und die restaurierte Uhr samt neuem Zimmer kann ab sofort jederzeit bestaunt werden - etwa auch selbständig mittels modernen Audio-Guides oder aber auch mit dem Obmann Schinagl höchst persönlich...


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