Dienstag 28. Mai 2024
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OTTENSHEIM. In der Vortragsreihe „Zwischen arm und reich“ gehen die Veranstalter und Kooperationspartner der Verteilungsfragen von lokal bis global auf den Grund. Am Donnerstag, 4. April, wird Julia Hofmann einen Vortrag über „Diffuse Gefühle - Wie werden Einkommensunterschiede in Österreich bewertet?“ halten.

Julia Hofmann (Foto: privat)
Julia Hofmann (Foto: privat)

Seit Jahrzehnten dokumentieren Umfragen die Beunruhigung der österreichischen Bevölkerung über (wachsensende) soziale Ungleichheit.  Maßnahmen zur Ungleichheitsreduktion scheinen dennoch weitgehend gesellschaftlich umstritten. In einer Studie auf Basis von Fokusgruppen hat sich Julia Hofmann gemeinsam mit einem Kollegen mit den unterschiedlichen Assoziationen von Menschen zum breiten Thema der Einkommensungleichheit auseinandergesetzt.

Die qualitative Auswertung zeigt die Vielfalt an Deutungen: Konsens herrscht über die Rolle genderspezifischer Einkommensungleichheiten und die Bedeutung des Leistungsprinzips, dessen Definition selbst allerdings hart umkämpft ist. Sonst gehen die Vorstellungen weit auseinander. Zudem artikulieren viele Ohnmachtsgefühle hinsichtlich der Umsetzbarkeit  von Maßnahmen zur Ungleichheitsreduktion, die etwa auf Staats- und Elitenskepsis zurückzuführen sind.

Zur Vortragenden:

Julia Hofmann, promovierte Soziologin, Referentin in der Abt. für Wirtschaftswissenschaft und Statistik der AK Wien und Lehrbeauftragte an der Uni Wien und FH Campus Wien

Donnerstag, 4.4.2024, 19 Uhr

Gemeindesaal, Ottensheim (Eingang Linzer Straße)

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich


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