Neue Schritte für Radwege von Engerwitzdorf Richtung Linz
ENGERWITZDORF. In Engerwitzdorf rückt der Ausbau von Radverbindungen wieder in den Fokus. Ein neuer Zugang soll Bewegung in das Thema bringen, welches lange nicht als umsetzbar galt, lässt Bürgermeister Christoph Meisinger wissen.

Der Ausbau von Radwegen Richtung Linz war lange kein Thema mehr. Hohe Kosten von mehr als 13 Millionen Euro stoppten frühere Pläne. Auch eine Verbindung entlang der B125 zwischen Gallneukirchen und Schweinbach wurde im Vorjahr eingestellt.
Bürgermeister Christoph Meisinger setzt nun auf einen neuen Weg. „Wenn man nur das Gesamtprojekt betrachtet, wird es schnell unrealistisch.“ Die Strecke soll in einzelne Abschnitte geteilt werden. Zuerst steht das gefährliche Teilstück zwischen Linz und Mittertreffling im Fokus. Dafür soll es eine konkrete Planung geben.
Ganze Region gefragt
Klar ist für Meisinger: „Das kann nur gemeinsam gelingen. Engerwitzdorf allein wird das nicht stemmen können – hier braucht es die ganze Region.“
Auch bei neuen Projekten wird mitgedacht. Beim Feuerwehrhaus in Schweinbach ist eine Rad- und Gehwegverbindung geplant. Der Ansatz ist mit dem Land Oberösterreich abgestimmt. Ziel ist eine gemeinsame Umsetzung. „Große Projekte entstehen Schritt für Schritt“; so der Engerwitzdorfer Bürgermeister, der mehr Sicherheit für Radfahrer und eine Entlastung für den Verkehr als Vorteile der angestrebten neuen Wege sieht.


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