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Ein Vorbild für andere: Maximilian Heigl aus Haibach ist Zivildiener des Jahres

Martina Gahleitner, 09.09.2026 06:41

HAIBACH/MKR. Jedes Jahr zeichnet das Bundeskanzleramt Zivildiener aus, die sich besonders engagiert haben. Landessieger in Oberösterreich wurde Maximilian Heigl aus Haibach.

Landessieger Maximilian Heigl mit Bundesministerin Claudia Bauer bei der Verleihung „Zivildiener des Jahres“ (Foto: BKA Schrötter)

Der gelernte Beschriftungsdesigner und Werbetechniker ist noch bis Ende September als Zivildiener im Kepler Universitätsklinikum tätig. Hier ist der 19-Jährige eine große Bereicherung am Zentralen Radiologie Institut – sowohl für die Patienten als auch für das Team. „Was Maximilian besonders auszeichnet, ist sein ausgeprägter Blick für die Bedürfnisse anderer Menschen. Er erkennt selbständig anfallende Arbeiten, packt ohne Aufforderung an und unterstützt dort, wo Hilfe benötigt wird“, lobt Daniel Schneeweis, Leiter der Radiologietechnologie.

Maximilian ist im Unfallröntgen eingesetzt, wo er täglich Patienten in oft sehr belastenden Situationen begleitet. Der empathische, hilfsbereite junge Haibacher nimmt sich Zeit für Gespräche und vermittelt Ruhe und Sicherheit in schwierigen Momenten.

Zudem wirkte Maximilian Heigl bei zahlreichen Veranstaltungen mit – etwa bei der Langen Nacht der Forschung, Drachenbootrennen, beim Grow Job Festival oder Tagen der offenen Tür. Dort führt er Reanimationsübungen mit Kindern und Jugendlichen durch. Bei der Ö3-Sendung „Einfach zum Nachdenken“ brachte er einige Gedankenimpulse über den Zivildienst ein.

Inspirierendes Vorbild

„Ich bin überzeugt, dass Herr Heigl in besonderer Weise für die Werte steht, die der österreichische Zivildienst vermittelt: Menschlichkeit, Verantwortungsbewusstsein, Hilfsbereitschaft und gesellschaftliches Engagement. Für unser Team war und ist er weit mehr als ein Zivildiener – er ist ein Vorbild, das viele Menschen inspiriert hat“, sagt Schneeweis.

Die Fachjury sah das ähnlich und ernannte Maximilian zum Landessieger in Oberösterreich. Insgesamt wurden aus mehr als 150 Nominierungen neun Landessieger ausgewählt, aus denen wiederum der Bundessieger gekürt wird.

Maximilians Interesse am Gesundheitswesen ist übrigens so groß, dass er mittlerweile selbst eine berufliche Zukunft in diesem Bereich anstrebt.


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