Neues Leben für ehemaliges Seniorenheim in Bad Mühllacken
FELDKIRCHEN/BAD MÜHLLACKEN. Aus dem ehemaligen Seniorenheim in Bad Mühllacken, Gemeinde Feldkirchen, ist die neue Park Residenz entstanden. Rund 15 Millionen Euro wurden investiert. Das Projekt verbindet Wohnen, Pflege, Gesundheit, Tourismus und Nahversorgung. Das bringt auch 35 neue Arbeitsplätze in die Ortschaft.

Das Gebäude wurde ab 2024 umfassend saniert und vollständig entkernt. Entstanden sind 54 barrierefreie Wohneinheiten in neun Wohnungstypen. Die Wohnungen sind zwischen 40 und 105 Quadratmeter groß. Künftig sollen dort rund 80 bis 100 Menschen leben.
Etwa 25 Prozent der Wohnungen sind bereits vergeben, weitere rund 50 Prozent reserviert. Das Angebot richtet sich an Menschen ab 55 Jahren, die selbstständig wohnen möchten. Bei Bedarf können Pflege- und Betreuungsleistungen der Caritas Oberösterreich in Anspruch genommen werden.
Zur Anlage gehören auch ein Fitnessstudio, ein Wellnessbereich mit Sauna, ein Nahversorger, Seminar- und Veranstaltungsräume sowie ein öffentlich zugängliches Restaurant. Die Parkküche versorgt auch das Curhaus und „Essen auf Rädern“.
Hotel startet im Oktober
Ein Hotelbetrieb mit 20 Zimmern startet am Donnerstag, 1. Oktober. Geführt wird dieser von den Marienschwestern vom Karmel beziehungsweise dem Curhaus Bad Mühllacken. Das Angebot richtet sich an Kurgäste, Touristen, Seminargäste und Angehörige der Bewohner.
Neuer Ortsplatz
Parallel zur Park Residenz wurde auch der Ortsplatz neu gestaltet. Aus dem bisherigen Parkplatz entstand ein grüner Park mit Veranstaltungsflächen. Vorgesehen sind Bäume, Wasseranlagen sowie Bereiche für Märkte und kulturelle Veranstaltungen. Zusätzliche Parkplätze entstehen direkt neben der Residenz.
„Gute Ortsentwicklung ist mir wichtig. Deshalb sind wir immer offen für Ideen und entwickeln unsere Gemeinde Schritt für Schritt weiter. Mit dem neuen Ortsplatz bringen wir uns als Gemeinde ein. Bad Mühllacken wird damit zu einem echten Kurort. Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine gute Nachnutzung für das alte Pflegeheim auf Schiene bringen konnten“, unterstrich Bürgermeister David Allerstorfer.
Für den Betrieb ist eine Wärmepumpe mit Energierückgewinnung aus den Lüftungssystemen vorgesehen. Die Standortagentur Business Upper Austria begleitete die Nachnutzung und unterstützte bei Investorensuche und Kooperationen.








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