Mühlviertler Pendlerallianz zum Baustellen-Chaos in Puchenau: „Zeitliche Abstimmung ist gründlich misslungen“
PUCHENAU. Die zeitgleichen Bauarbeiten auf der B127 und der Mühlkreisbahn sorgen in Puchenau für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Die Mühlviertler Pendlerallianz stellt in diesem Zusammenhang klar: Gemeinde und Bürgermeister tragen keine Verantwortung für das Baustellen-Chaos.

Während auf der Rohrbacher Straße Asphaltierungsarbeiten durchgeführt werden, ist auch die Bahnstrecke wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Die Folge sind lange Staus, erhebliche Verzögerungen und Schienenersatzbusse, die gemeinsam mit den Pendlern im Straßenverkehr feststecken. „Weder die Planung noch die Durchführung der Arbeiten auf der B127 und der Mühlkreisbahn liegen im Zuständigkeitsbereich der Gemeinde. Die Gemeinde Puchenau wurde im April vor vollendete Tatsachen gestellt und hat ihre Bedenken gegen die zeitgleichen Arbeiten klar und rechtzeitig geäußert“, betont NR Bgm. Michael Hammer, Sprecher der Mühlviertler Pendlerallianz. Damit weist er Versuche zurück, der Gemeinde Puchenau oder Bürgermeister Friedrich Geyrhofer die Verantwortung für die Situation zuzuschieben.
Brauche mehr Planungsweitsicht
Die Verantwortung für die Koordination liege beim Infrastrukturressort und der ÖBB. Für die Mühlviertler Pendlerallianz ist klar: Die zeitliche Abstimmung der beiden großen Infrastrukturprojekte ist gründlich misslungen. „Die Leidtragenden sind tausende Pendlerinnen und Pendler sowie die Bewohnerinnen und Bewohner Puchenaus“, sagt Hammer und fordert von Verkehrslandesrat Günther Steinkellner künftig „mehr Planungsweitsicht und eine wesentlich bessere Koordination.“
Mehr zum Thema: https://www.tips.at/nachrichten/rohrbach/wirtschaft-politik/732969-leserbrief-baustellen-chaos-und-schienenersatzverkehr








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden