Bad Leonfeldner Tischler baut Puppenhausmöbel für Schau im Kunstmuseum Liechtenstein
BAD LEONFELDEN. Puppenhausmöbel in Lebensgröße hat der Bad Leonfeldner Tischler Florian Wagner im Auftrag der Künstlerin Anna Jermolaewa nachgebaut. Diese sind jetzt im Kunstmuseum Liechtenstein ausgestellt.

Eine alte Postkarte aus dem 19. Jahrhundert war der Ausgangspunkt für dieses außergewöhnliche Projekt. Darauf zu sehen waren Puppenhausmöbel der Spielzeugsammlung des deutschen Philosophen Walter Benjamin. Künstlerin Anna Jermolaewa entschied sich, abgebildete Objekte in ihrer Ausstellung „Radical Hope“ zu zeigen und beauftragte Florian Wagner mit der Umsetzung.
Vernissage in Vaduz
Der 38-jährige Tischler aus Bad Leonfelden hat die Möblierung in Lebensgröße nachgebaut. Vor wenigen Tagen besuchte Wagner die Vernissage in Vaduz und konnte erstmals sehen, wie seine Arbeit präsentiert wird.
In ihrer Ausstellung „Radical Hope“ beschäftigt sich die in Wien lebende Künstlerin Jermolaewa mit dem Sammeln, persönlichen Erinnerungen sowie den Themen Flucht und Migration. Zu sehen ist die Schau und damit auch Wagners Werk noch bis 29. März 2027 im Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz.








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