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URFAHR-UMGEBUNG. Seit mehr als 20 Monaten fordert die Corona-Pandemie die Menschen heraus,. Davon besonders betroffen sind auch die vielen Aufgabenbereich des OÖ. Roten Kreuzes.

  1 / 2   Auch für Covid-Transporte ist das Rote Kreuz im Einsatz. (Foto: ÖRK/LV OÖ/Bezirksstelle Urfahr-Umgebung/Benjamin Gangl)

Nach wie vor ist die Arbeit der Rotkreuzler aus OÖ - so auch im Bezirk - von Corona geprägt. Zusätzlich zum Rettungs- und den Pflege- und Betreuungsdiensten werden zahlreiche PCR-Teststraßen und die Impfstandorte zu betrieben. Dazu kommen strenge Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. FFP2- oder FFP3-Maske, Einmalhandschuhe, Schutzbrille und Ganzkörperschutzanzug: sie sind mittlerweile treue - und schweißtreibende - Begleiter im Rettungsdienst geworden.

Fordernde Kombination

Die hohe Anzahl an Fahrten und Infektionstransporten fordere die Rettungsdienstmitarbeiter dabei enorm. Neben ihren Alltagsaufgaben müssen die Verantwortlichen auf den Dienststellen auch die zusätzlichen Anforderungen durch die Pandemie bewältigen. „Die ist eine sehr fordernde Kombination“, sagt Bezirksrettungskommandant und Bezirksgeschäftsleiter Peter Haslinger. „Erschwerend dazu kommen noch die kurzfristigen Dienstplanänderungen aufgrund von Krankenständen und Absonderungen. Da können wir uns nur ganz herzlich bei allen für ihren Einsatz, ihre Flexibilität und ihr Durchhaltevermögen bedanken.“

Personalverwaltung steigt

Auch im Bezirkssekretariat schlägt sich die Pandemie nieder: die Personalverwaltung sei um das Vielfache gestiegen: jede Menge Telefonate rund um Corona sind zu führen, die laufenden Änderungen in Bezug auf Eigen- und Fremdausbildung umzusetzen. „Neue Corona-Verordnungen merken wir sofort“, so Tina Kern vom Bezirkssekretariat. „Fragen in puncto Testangeboten, Impfmöglichkeiten und Erste-Hilfe-Kursen kommen aus der Bevölkerung, Fragen zur Fortbildung, neuen Maßnahmen und vieles mehr.“

Weitere Bereiche

Aber nicht nur im Rettungsdienst oder in der Verwaltung hinterlässt das Corona-Virus seine Spuren. Herausfordernd ist die Situation etwa auch in der Mobilen Pflege und bei der Betreuung, beim Besuchsdienst oder in den Rotkreuz-Märkten. Bei letzteren steige der Bedarf ebenfalls immer weiter. Betroffen sei auch das Jugendrotkreuz. Essen auf Rädern befinde sich weiters in der stärksten Belastungsprobe in seiner Erfolgsgeschichte.

Und auch bei Material und Logistik habe sich der Aufwand enorm erhöht. „Am Anfang war es natürlich eine Umstellung und wir mussten zuerst einmal die Ressourcen schaffen, aber inzwischen gehört die wöchentliche Materialbestellung bei uns im Bezirk, dank der Unterstützung unseres freiwilligen Mitarbeiters, Sepp Noska, zu einem Standardprozedere,“ erklärt Julia Haas. Sie ist an der Bezirksstelle zuständig für Material und Logistik zuständig. „Natürlich merkt man auch bei dieser Welle wieder den vermehrten Verbrauch des Hygiene- und Schutzmaterials, aber die Nachlieferung funktioniert sehr gut.“ Seit Beginn wird der Materialbestand jede Woche an den Ortsstellen überprüft, eingetragen, von Haas ergänzt, bestellt und vom Katastrophenhilfsdienst-Lager in Linz wieder aufgefüllt. Zudem wird wöchentlich das Material, wie Proberöhrchen, Nadelabwurfbehälter, Aufziehnadeln, Wundpflaster etc. für die Impf- und PCR-Teststraßen bestellt. „Jeden Dienstag holt Sepp Noska das gesamte ab und liefert es aus. Das funktioniert großartig“, so Julia Haas.

Zusammenhalt, Engagement und Lösungsorientiertheit

„Auch nach 20 Monaten müssen wir noch immer extrem flexibel und schnell handeln, die Herausforderungen werden nicht weniger. Umso großartiger ist der Zusammenhalt, das Engagement und die Lösungsorientiertheit unserer Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und –mitarbeiter“, zeigt sich der Bezirksgeschäftsleiter stolz auf sein Team. „Wir alle hoffen, dass wir diese Corona-Pandemie bald in den Griff bekommen und ein normaler Rotkreuz-Betrieb wieder möglich wird.“

 


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