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URFAHR-UMGEBUNG/OBERÖSTERREICH. Oberösterreichs Industrie trotzt entgegen aller wirtschaftlichen Herausforderungen mit hoher Ausbildungsbereitschaft den negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und setzt weiterhin auf die Lehrlingsausbildung.

Rudolf Otto Mark, Vorsitzender der Fachvertreter der metalltechnischen Industrie. (Foto: Enzlmüller,)

„Dies zeigen die Zahlen des Lehrstellenberichts der Wirtschaftskammer Oberösterreich, wonach zum ersten Halbjahr 2020 mit insgesamt 4251 Lehrlingen sogar um 5,3 Prozent mehr Lehrlinge ausgebildet werden als noch im ersten Halbjahr 2019“, berichtet Rudolf Mark, Bildungssprecher der Sparte Industrie der WKOÖ.

30 Prozent der Lehrlinge aus Oberösterreich

„Oberösterreich ist das Industriebundesland Nummer Eis. Gut ausgebildete Fachkräfte stellen einen ganz wesentlichen Wettbewerbsfaktor dar. Dieser Wettbewerbsfaktor wird am Weg aus der Krise mitunter entscheidend sein, denn die Lehranfänger des Jahres 2020 sind die Fachkräfte des Jahres 2023. Auch wenn die Zahlen der Lehranfänger aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen rückläufig sind und Ausbildungsbetriebe angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen die Aufnahme von neuen Lehrlingen hinterfragen oder dazu gar nicht in der Lage sein werden, zeigt ein Blick auf Bundesebene, dass gerade Oberösterreichs Industriebetriebe nach wie vor auf die Fachkräfteausbildung in den eigenen Reihen setzen: 30 Prozent, also knapp ein Drittel aller Industrielehrlinge in Österreich werden in Oberösterreichs Betrieben ausgebildet“, erklärt Mark. „


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