PUCHENAU. Für die Forderung nach einer bezahlten Maskenpause gibt es vonseiten der SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende Beverley Allen-Stingeder volle Unterstützung.

Zur Vorgeschichte: ÖVP, Grüne, Neos und die FPÖ stimmten gegen den Antrag der SPÖ im Parlament, bei dem es um die Einführung einer bezahlten Maskenpause ging. Dieser sah vor, Beschäftigten alle zwei Stunden für 15 Minuten die Möglichkeit zu verschaffen, sich zurückziehen zu dürfen und dort die Maske abnehmen zu können. Ein derartiger Wunsch sei gerade bei jenen Arbeitnehmern groß, die körperlich arbeiten müssen.
Unterstützt wird diese Forderung trotz der Ablehnung im Parlament nach wie vor auch im Bezirk Urfahr-Umgebung: „Alle zwei Stunden ein bezahltes Durchschnaufen muss wirklich drin sein“, sagt Beverley Allen-Stingeder aus Puchenau, die betreffend der Parteien, die gegen den Antrag gestimmt haben, meint: „Auch diese Abgeordneten haben vor einigen Monaten applaudiert, wie tüchtig die Arbeitnehmer seien. Diese Ablehnung zeigt jedoch, dass sie in Wirklichkeit nicht auf der Seite der Arbeitnehmer stehen.“


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