Sepp Wall-Strasser: "Wir haben das größte Budget der jüngeren Geschichte der Gemeinde einstimmig beschlossen"
GALLNEUKIRCHEN. Auch in der Stadtgemeinde sind die Finanzen das bestimmende Thema für das Jahr 2023. Bürgermeister Sepp Wall-Strasser ist zuversichtlich, dass die vorhanden Geldmittel reichen werden.

„Bis Mitte Oktober waren wir sehr glücklich mit den Budgetplanungen. Aufgrund des Wirtschaftswachstums bis dato und der hohen Inflation entwickelten sich die Ertragsanteile sehr positiv. Für das Jahr 2023 ist eine Summe von 7.038.000 Euro als Einnahme aus Ertragsanteilen veranschlagt. Das entspricht einer Steigerung zum vorjährigen Voranschlag von 13,9 Prozent. Auch die gestiegenen Energiekosten, die andere Gemeinden sehr schwer zusetzen, werden sich wegen der noch bis Ende (Gas) beziehungsweise Mitte (Strom) 2023 abgeschlossenen Lieferverträgen auf Fixpreisbasis erst mittelfristig auswirken. Wir rechneten schon mit einem satten Plus. Dann kam der Dämpfer durch die aktuellen Zahlungen für den Krankenanstaltenbeitrag und Beitrag zum Sozialhilfeverband. Dazu kamen noch die Kostensteigerungen beim Personal und die Kosten für die Kinderbetreuung. Dennoch haben wir einen Budgetentwurf vor uns mit einem positiven Ergebnis. Und dies, obwohl er ein riesiges Investitionsprogramm beinhaltet. Wahrscheinlich das größte in der jüngeren Geschichte der Gemeinde Gallneukirchen.“
Mittel werden aufgestockt
Grund für das enorme Budgetvolumen sind für dem Bürgermeister die Generalsanierung der Schulen, Projekte wie etwa der Gusentrail, der Motorikpark, der geplante Ausbau der Radwege oder die Adaptierung des Alten Hallenbades. Wall-Strasser: „Darüber hinaus ist Gallneukirchen auf verschiedensten Ebenen aktiv. Dazu zählen der verstärkter Ausbau der Fotovoltaik, soziale Unterstützungsmaßnahmen, eine Beteiligung beim Postbusshuttle mit einem ein Gutscheinsystem für, die Aufstockung der Mitteln für die Kinderbetreuung, Kultur und Umwelt. Hier ist zu erwähnen, dass zur Verbesserung der Lebensqualität und zur verstärkten Begrünung der Stadt eine Grünraumplaner beauftragt wurde. Wir haben dafür das größte Budget der jüngeren Geschichte der Gemeinde einstimmig beschlossen. Ich bedanke mich bei allen Fraktionen für die Einstimmigkeit und vor allem auch bei den Mitarbeitern der Finanzabteilung“


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