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BEZIRK URFAHR-UMGEBUNG. Im Rahmen der Aktion „Für unser Trinkwasser unterwegs“ wurden von 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024 119 Einzelwasserversorgungsanlagen im Bezirk Urfahr-Umgebung geprüft. Die Eigentümer wurden im Anschluss im Rahmen eines Lokalaugenscheins hinsichtlich des bautechnischen Zustandes beraten.

Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder empfiehlt den Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung. (Foto: Land OÖ/Werner Dedl)

Insgesamt wurden zum Zeitpunkt der Überprüfung 25 Brunnen für einwandfrei befunden. Bei der Bakteriologie-Untersuchung wurde festgestellt, dass 62 Brunnen geeignet sind, 31 noch geeignet und 24 nicht geeignet. Bei der Überprüfung des baulichen Gesamtzustandes der Schachtbrunnen, Bohrbrunnen und Quellen hatten 49 keine Mängel, bei 22 wurde eine Sanierung empfohlen, Verbesserungsvorschläge gab es für sechs und keine oder nur eine teilweise Begutachtung war bei 42 möglich. Die häufigsten baulichen Mängel bei Schachtbrunnen sind eine mangelhafte Schachtabdeckung, eine zu niedrige Schachtoberkante oder eine undichte Brunnenwand. Bei Bohrbrunnen kann ein nicht entwässerter Brunnenvorschacht sowie ein unsachgemäß abgedecktes Bohrrohr zu Problemen führen. Bei Quellen zählen eine unfachgemäße Quellfassung, ein mangelhafter Quellsammelschacht oder Bewuchs im Fassungsbereich zu den häufigsten baulichen Mängeln.

Anschluss an eine öffentliche Wasserversorgung empfohlen

Der Anschluss an eine öffentliche Wasserversorgung ist nicht in allen Fällen möglich, aber dort wo es möglich und sinnvoll ist, unterstützt das Land Oberösterreich mit Förderprogrammen den Ausbau gemeinsamer öffentlicher Versorgungsstrukturen. „Allen Oberösterreichern, die auf eine Hausbrunnenanlage angewiesen sind, rate ich, vom Angebot des Landes Oberösterreich Gebrauch zu machen. Außerdem möchten wir darauf aufmerksam machen, dass ständige Wartung einer Hausbrunnenanlage unumgänglich ist, wenn man einwandfreies Trinkwasser beziehen möchte“, betont Umwelt- und Klimalandesrat Stefan Kaineder.


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