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1.527 Unterschriften für den Erhalt des Naherholungsgebiets Rodlgelände in Ottensheim übergeben

Petra Hanner, 19.03.2026 08:08

OTTENSHEIM. Die Widerstände gegen ein geplantes Hotel direkt neben dem Naherholungsgebiet Rodlgelände in Ottensheim nehmen Fahrt auf: Eine Petition mit 1.527 Unterschriften konnte der Bürgermeisterin Maria Hagenauer und dem Gemeinderat vorgelegt werden.

An der Ottensheimer Rodlmündung soll ein Hotel entstehen. (Foto: Volker Weihbold)
An der Ottensheimer Rodlmündung soll ein Hotel entstehen. (Foto: Volker Weihbold)

Wie Tips berichtete (https://www.tips.at/nachrichten/urfahr-umgebung/wirtschaft-politik/715703-ottensheimer-stehen-gegen-hotelprojekt-auf), werden die Pläne für ein Hotel an der Ottensheimer Rodlmündung teilweise kritisch gesehen. So starteten Irmtraud und Bernhard Lichtenberger eine Petition (https://mein.aufstehn.at/p/rodlgelaende), die binnen einer Woche von mehr als 700 Ottensheimern und vielen weiteren Unterstützern unterzeichnet wurde. „Die breite Unterstützung zeigt, wie sehr das Thema vielen Menschen am Herzen liegt“, sagen die beiden Initiatoren.

Darum geht es

Die Online-Petition fordert vom Gemeinderat eine sorgfältige Prüfung der Verkehrsauswirkungen des geplanten Hotelprojekts, den Erhalt des Rodlgeländes in seiner Funktion als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung und die Prüfung von alternativen Standorten. „Nicht einmal 200 Meter Luftlinie liegen zwischen dem denkmalgeschützten Schloss Ottensheim und der renaturierten Rodlmündung – genau hier soll das Hotel mit 100 Zimmern, Spa-Bereich und Gastronomie entstehen“, so Irmtraud Lichtenberger.

Sorgen um Verkehrssituation

Die Zufahrt zum Hotel ist nur über teils einspurige Straßen ohne Gehsteig möglich. Die Straßen dienen als Schulweg für viele Kinder oder als Donauradweg. „Schon jetzt führen Großveranstaltungen bei der Regattastrecke zu einer starken Verkehrszunahme und brenzligen Situationen vor allem in der Nikolaus-Ambos-Straße und der Rodlstraße“, so Lichtenberger. „Mehr Verkehr ist in diesem Ortsteil nicht nur gefährlich, sondern beeinträchtigt auch die Lebensqualität.“ 

Ziel: „Bestmögliche Lösung“ 

Bürgermeisterin Hagenauer bedankte sich bei der Übergabe der Unterschriften für das konstruktive Gespräch. Im Tips-Gespräch zeigt sie auf, was der Gemeinde wichtig ist: „Wir erarbeiten derzeit gemeinsam, was in puncto Verkehr und Größe für Ottensheim verträglich ist. Deshalb haben wir auch ein Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben. Demnächst startet übrigens ein Leader-Projekt, in dem es um ein mögliches Hotelprojekt für die Region Urfahr-West gehen wird. Vielleicht ergeben sich auch da neue Möglichkeiten. Jedenfalls wollen wir sachlich daran arbeiten und eine bestmöglich verträgliche Lösung finden.“


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