SPÖ-Frauen Urfahr-Umgebung zeigen Lohnunterschiede auf
URFAHR-UMGEBUNG. Frauen verdienen im Bezirk Urfahr-Umgebung bei ganzjähriger Vollzeitbeschäftigung durchschnittlich 22,5 Prozent weniger als Männer, wie die SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende Beverley Allen-Stingeder aus Puchenau informiert. Mit leeren Tellern und der Botschaft „Wir lassen uns nicht abspeisen“ macht sie mit den Frauen der SPÖ Urfahr-Umgebung auf diesen Unterschied aufmerksam.

Der Tag der gleichen Bezahlung fällt in Urfahr-Umgebung auf den 10. Oktober 2026, in Oberösterreich auf den 23. Oktober. Landesweit beträgt der durchschnittliche Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern 19,1 Prozent. Das entspricht rechnerisch rund 70 Tagen im Jahr, teilt Allen-Stingeder in einer Pressemitteilung mit.
Grund für sie genug, gemeinsam mit den SPÖ-Frauen Urfahr-Umgebung sich für eine gleiche Bezahlung für alle Frauen in Oberösterreich einzusetzen.
„Dass Frauen in Urfahr-Umgebung selbst bei ganzjähriger Vollzeitbeschäftigung durchschnittlich 22,5 Prozent weniger verdienen als Männer, ist ein politisches Armutszeugnis. Diese Ungerechtigkeit ist nicht länger hinnehmbar. Lohngerechtigkeit darf nicht länger auf die lange Bank geschoben werden“, fordert Bezirksfrauenvorsitzende Beverley Allen-Stingeder.
Kinderbildung und Karenz im Blick
Neben fairen Gehältern verlangen die SPÖ-Frauen Oberösterreich Rahmenbedingungen, die Frauen wirtschaftliche Unabhängigkeit ermöglichen. Dazu zählen eine gerechte Entlohnung in Pflege-, Sozial- und Bildungsberufen sowie ein Rechtsanspruch auf kostenfreie Kinderbildung vom ersten Lebensjahr an. Weitere Forderungen sind eine gerechte Aufteilung der Karenzzeiten und eine Unterhaltsgarantie für Alleinerziehende.
„Wir wollen nicht länger darum bitten, gleich entlohnt zu werden. Es ist unser Recht“, sagt Landesfrauenvorsitzende und Landtagsabgeordnete Renate Heitz.








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