Klimabündnis-Seminar zu Hangwasser und Starkregen in Eidenberg
EIDENBERG. Wie Gemeinden Gefahren durch Hangwasser erkennen und Schäden durch Starkregen vorbeugen können, war Thema eines Seminars des Klimabündnis Oberösterreich in Eidenberg.

Die Teilnehmer besichtigten mit Experten des Klimabündnis, Hans Starl von der KAWUMMS Naturgefahrenmanagement GmbH und Bürgermeister Adolf Hinterhölzl gefährdete Bereiche der Gemeinde und diskutierten Schutzmöglichkeiten.
Im Mittelpunkt stand die überarbeitete Hangwasser-Hinweiskarte. Sie unterstützt Gemeinden dabei, mögliche Gefährdungsbereiche zu erkennen und Vorsorgemaßnahmen zu planen. „Bei unserem Rundgang konnten wir sowohl einfache und kostengünstige Maßnahmen als auch größere Schutzbauten besichtigen. Anhand der Hangwasserkarte wurde deutlich, wo Gefahren bestehen und welche Flächen für eine Bebauung problematisch sind. Dieses Hangwasser-Seminar wird seine Fortsetzung finden“, betont Eidenbergs Bürgermeister Adolf Hinterhölzl.
Anpassung an Starkregen
Das Seminar gab außerdem Einblicke in die Klima- und Extremwetterentwicklung in Oberösterreich. Zukünftige Herausforderungen durch Starkregen und Hangwasser sowie konkrete Handlungsempfehlungen für Gemeinden wurden thematisiert.
Norbert Rainer, Geschäftsführer des Klimabündnis OÖ, ist überzeugt: „Für die Lebensqualität vor Ort braucht es Klimaschutz und auch die Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Gemeinden können durch gezielte Vorsorgemaßnahmen zum Beispiel die Hangwasserrisiken reduzieren. Wir unterstützen sie dabei, die jeweils passende Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.“








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