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VÖCKLABRUCK. Das Wienerhorn-Ensemble-Hausruck war in der Landesmusikschule Vöcklabruck zu Gast. Solisten waren Christa Ratzenböck (Mezzosopran) und Albert Pesendorfer (Bass). Eduard Geroldinger führte durch den Abend.

Christa Ratzenböck
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Das Wienerhorn-Ensemble-Hausruck unter der Leitung von Klaus Pesendorfer spielte Perrine, Bruckner, Mendelssohn und begleitete Christa Ratzenböck bei Schubert, Mendelssohn, Mahler sowie Albert Pesendorfer bei Schubert, Wangner, Verdi und Kern/Hammerstein. Das Ensemble (eine Dame, 12 Herren) interpretierte sein Programm mit technischer Brillanz, klanglicher Homegenität und ausgewogener Dynamik - nur bei Mahlers „zwei blaue Augen“ waren die Hornisten zu laut - das kann aber auch am Arrangement liegen, wie ich mir auch bei den Schubert-Liedern ein sanftes, romantisch verträumtes Arrangement gewünscht hätte.

Albert Pesendorfer ließ seine herrliche Baßstimme strömen: die vier Schubert-Lieder gefühlvoll, die Preghiera aus „Nabucco“ dramatisch und das Königsgebet aus „Lohengrin“ voll Demut und Hoffnung auf den Beistand des Herrn. 

Am Schluss des offiziellen Programms sang Albert Pesendorfer den „Ol' Man River“ aus dem Musical „Show Boat“; ein Song, wie für ihn komponiert, mit allen Finessen, die man sich für so eine Stimme vorstellen kann; er riss das Publikum zu begeistertem Applaus hin. Christa Ratzenböck bot Gesang mit feinsten Nuancen und geschmeidigen Linien. Makellose Technik, Klangpracht und Gestaltungssensibilität vereint zu einer hervorragenden Interpretation.

Ein Abend, instrumental und vokal vom ersten bis zum letzten Takt: große Klasse!

(von Fred Androsch)


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