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ZELL AM PETTENFIRST. Die Violinistin Nina Pohn – Musikfreunden aus Vöcklabruck ist die 29-jährige Violin-Virtuosin aus der Mozartmatinee bekannt – hat ihre erste CD aufgenommen. Kultur-Mitarbeiter Fred Androsch bat sie zum Interview.

Nina Pohn (Violine), Martin Riccabona (Orgel) und Peter Trefflinger (Violoncello) haben unter dem Namen „Minoriten-Codex - virtuose Violinsonaten aus Wien“ eine CD herausgebracht. (Foto: Carsten Shenker)

Tips: Kommen Sie aus einer musikalischen Familie?

Nina Pohn: Ja, bei uns wurde immer viel gesungen und musiziert, aber ich bin die erste Berufsmusikerin.

Tips: Wie war Ihre musikalische Ausbildung?

Pohn: Angefangen habe ich an der Landesmusikschule Vöcklabruck bei Gustl Kothbauer, studierte dann an der Bruckneruni Linz bei Michi Gaigg und später an der Kunstuni Graz – bis jetzt.

Tips: In welchen Ensembles spielen Sie mit?

Pohn: Im Ensemble „L/Orfeo“ (Michi Gaigg) und bei „Ars antiqua Austria“. Seit einem Jahr habe ich ein eigenes Ensemble: „Galimathias musicum“, wir sind aber – coronabedingt – leider noch nicht besonders oft aufgetreten.

Tips: Ihre Zukunftspläne?

Pohn: Ich möchte weiter im Ensemble „L/Orfeo“ spielen, an Wettbewerben teilnehmen (beispielsweise Melk, auch im Ausland), weitere CDs aufnehmen und öfters mit meinem eigenen Ensemble auftreten. Zu meiner ersten CD: Sie enthält sieben Sonaten aus dem Manuskript XIV 726 des Wiener Minoritenkonvents aus dem 17. Jahrhundert. Fünf davon sind von anonymen Komponisten, eine von J.J.Walther und eine von H.I.F. Biber.


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