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FRANKENBURG. Am Sonntag, 5. September, findet die dritte Heimatvereinswanderung zu den Mühlen und Sägen von Frankenburg und Redleiten statt.

1921 wurde die Dampfzentrale, ein Braunkohlekraftwerk von Stern und Hafferl in Erlat gebaut. Sie bestand bis 1937. (Foto: Heimatverein)

Es ist der dritte Versuch, nach wetter- und coronabedingten Absagen, die im Frankenburger Mühlenbuch beschriebenen Sägewerke und ehemaligen Mühlen in Redleiten und im Norden Frankenburgs zu besichtigen. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr beim Preunerwirt in der Seilergasse 10.

Der Weg führt zuerst zur „Erlatmühle“, die vor kurzem abgebrannt ist. Deren Wehranlage diente einst auch zur Kühlung der „Dampfzentrale“. Das Braunkohlekraftwerk wurde 1921 von Stern und Hafferl errichtet und erzeugte mit Kohle aus Aschegg Strom. Diese wurde mit einer Schmalspurbahn transportiert, die bis Redl Zipf führte.

Historische Erläuterungen

Weiter geht es zur „Dorfermühle“, einem alten Sägewerk, das bei genügend Wasser noch manchmal in Betrieb geht. Kontrastpunkt ist der Besuch des modernen Sägewerks der „Winklmühle“. Hier gab es gleich zwei Mühlbäche. Gleich daneben, in der „Dampfsäge Liasl“, gab es einen Lohrindenstampf, der ab 1872 mit einer Dampfmaschine betrieben wurde. Weiter oben in Redleiten ist die „Traundlmühle“, die bis 1972 in Betrieb war.

Zusätzlich werden sechs am Weg liegende Kleindenkmäler erklärt. Die Wanderung mit den historischen Erläuterungen von Heimatvereinsobmann Erwin Hofbauer und seinem Stellvertreter Willi Frickh endet um 17.15 Uhr beim Preunerwirt in Frankenburg.


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