Landgraben war Grenze
PÖNDORF. Der sogenannte Landgraben war von 1437 bis 1779 durch 342 Jahre die Grenze zwischen Österreich und Bayern. An einem Ausflugsplatz samt Denkmal und Infotafel an der Pöndorfer Bezirksstraße wird daran erinnert.

Es ist wahrscheinlich, dass der Vogteiinhalber Reinprecht von Wallsee mit Zustimmung Kaiser Friedrich III. einen Grenzgraben im Pöndorfer Bereich ziehen ließ. Urkundlich wird der Landgraben erst 1581 erwähnt und sein Verlauf oberflächlich beschrieben. Die vom Salzburger Grenzort Obermühlham, quer durch das Pöndorfer Gebiet über den Höhenrücken des Höhnhart (später Kobernaußerwald genannt) führende Linie, war seit dem 13. Jahrhundert, sicher aber seit Übernahme der Herrschaft Friedburg durch den Herzog von Bayern-Landshut 1437 bayrisch-österr. Staatsgrenze bis zum Jahre 1779. So kam es, dass das in sich geschlossene Pöndorfer Pfarrgebiet, im Hoheitsbereich von zwei Herzogtümern lag. Infos dazu auf www.atterwiki.at


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