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ST. GEORGEN. Das nächste große Konzertprojekt der Singfoniker in f ist Franz Schubert und Anton Bruckner gewidmet. Am Sonntag, 28. April, wird das Konzert in der Pfarrkirche St. Georgen aufgeführt.

Singfoniker in f (Foto: Johannes Hemetsberger)
Singfoniker in f (Foto: Johannes Hemetsberger)

Schuberts Messe in Es-Dur, D950, eine seiner beiden großen lateinischen Messen, entstand in seinem letzten Lebensjahr. Er komponierte sie nicht mehr nur für den Gebrauch bei Hofe, sondern auch für die Aufführung in Kirchengemeinden. Sie ist seine größte Messe, auch was die Besetzung betrifft: Ihren Gestaltungsreichtum und prächtigen Klang erreicht Schubert durch einen zweiten Tenorsolisten sowie durch Oboen, Klarinetten und Fagotte, sowie Hörner, Trompeten, Posaunen und Pauken neben den üblichen Streichern. Das Publikum fand großen Gefallen an der Messe und sie wurde mehrmals wiederholt. Johannes Brahms ist es zu verdanken, dass das Werk 1865 in Leipzig im Druck erscheinen konnte.

Neben Schuberts Messe widmen sich die Singfoniker dem musikalischen Jahresregenten Anton Bruckner: Von seinen Motetten, einem wichtigen Teil seines kompositorischen Werkes, werden „Christus factus est“ sowie „Locus iste“ gesungen.

Unter der musikalischen Gesamtleitung von Karl Lohninger wird das Konzert am Sonntag, 28. April, in der Pfarrkirche St. Georgen im Attergau um 19.30 Uhr aufgeführt.

Authentischen Hörgenuss verspricht die Verwendung von Originalinstrumenten durch das bewährte Gmundner Ensemble „Musica gratia“. Die Solostimmen werden von Martina Neubauer, Sopran, Johanna Krokovay, Alt, Johannes Bamberger und Jakob Pilgram, Tenor, und Matthias Helm, Bass, gestaltet. Karten für das Konzert in St. Georgen sind erhältlich auf www.singfonikerinf.at und www.attergaukultur.at.

 


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