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STEINBACH/A. In den letzten Tagen wurde am Bergsimonhof der  in Steinbach am Attersee bis spät in die Nacht hinein gesägt und gemalt. Gerhard Haderer und an die 20 Bauern der ÖBV-Via Campesina Austria (Östereichische Berg- und Kleinbäuerinnen und –bauernvereinigung) haben aus riesigen Sperrholzplatten fünf lebensgroße Kühe, die aus der Feder Haderers stammen, gefertigt. Haderers ÖBV-Kühe „grasen“ am Sonntag, den 5. Juni auf einer Wiese neben der Atterseebundesstraße zwischen Weißenbach und Steinbach am Attersee.

Die ausweglose Lage vieler Bauernhöfe angesichts der katastrophalen Preise für ihre Produkte hat die Bauern auf die Idee gebracht, auf kreative Weise ihren Unmut und zugleich auch ihre Ideen für eine andere Agrarpolitik zu äußern. „Ich stehe voll hinter den Forderungen der Bauern der ÖBV und möchte sie durch meinen Beitrag unterstützen, der Politik des „Wachsens oder Weichens“ entgegen zu treten und ein Agrarsystem einzufordern, bei dem die Produzenten und die Verbraucher von Lebensmitteln im Zentrum stehen und nicht die Interessen von Konzernen und Börsenspekulanten! Landwirtschaft geht uns alle an! Wir alle brauchen gesundes, regional erzeugtes Essen, eine intakte Natur und lebendige ländliche Räume!“ betont Gerhard Haderer. Hildegard Bachler, Milchbäurin aus Pfaffing freut sich über diese Unterstützung. „Seit dem EU-Beitritt haben schon mehr als ein Drittel aller Höfe aufgegeben. Das sind 66.000 Arbeitsplätze auf den Höfen und ca. 269.000 indirekte Arbeitsplätze, die in 20 Jahren verloren gegangen sind! So kann das nicht weitergehen! Wir ÖBV Bauern wollen diese sinnvollen Arbeitsplätze auf dem Land und in den Dörfern erhalten, die viel mehr sind als nur Schlafstätten und Erholungsraum!“


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