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Auch in Vöcklabruck sind 3D-Schutzwege angedacht, die Unfälle reduzieren sollen

Wolfgang Macherhammer, 29.01.2018 13:24

VÖCKLABRUCK. Nach dem Pilotprojekt in Linz 2017 werden 2018 nun auch in Vöcklabruck 3D-Schutzwege anvisiert. Die außergewöhnliche Markierung soll für mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr sorgen. Nicht zuletzt aufgrund der jüngst gehäuft aufgetretenen Unfälle auf Schutzwegen in der Bezirksstadt wäre das sicherlich eine sinnvolle Investition.

Die optische Täuschung funktioniert. Man glaubt, der Zebrastreifen besteht aus auf der Straße liegenden Balken. Foto: Okalin

„Wir sind stolz, dass für diese Maßnahme zur Erhöhung der Fußgängersicherheit unsere hochqualitativen Materialien verwendet werden“, machen Sabine Obermayer und Katharina Zaunstöck, beide Geschäftsführerinnen der Unternehmensgruppe Okalin GmbH. mit Sitz in Uttendorf, Werbung in eigener Sache. 2018 werden weitere 3D-Schutzwege – im Volksmund auch Zebrastreifen genannt – folgen. Auch eine Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Vöcklabruck ist seitens Okalin angedacht – nach den Worten von Bürgermeister Herbert Brunsteiner ist diese aber noch nicht endgültig fixiert. Nicht erst seit einem 2017 aus Island und den USA nach Mitteleuropa geschwappten Trend gelten dreidimensionale Zebrastreifen als Zukunft in puncto Sicherheit für Fußgänger. Zudem soll der 3D-Effekt die Unfallhäufigkeit reduzieren. In Österreich verunglücken dem Kuratorium für Verkehrssicherheit zufolge pro Jahr rund 1200 Fußgänger auf Schutzwegen. Dies zeigt, dass Fußgänger trotz Schilder und Bodenmarkierungen an Kreuzungen gefährdet sind und noch besser geschützt werden müssen.

Pilotprojekt in Kunz Straße

Unfälle auf Zebrastreifen gab es zuletzt in der Robert Kunz Straße, am Übergang beim Maximarkt. Bürgermeister Herbert Brunsteiner: „Hier ist im Frühjahr die Errichtung einer Mittelinsel geplant. Es wird dann zwei getrennte Zebrastreifen geben, nämlich einen in Fahrtrichtung Dürnau und einen in Fahrtrichtung B1. Weil laut Experten 3D-Schutzwege in Einbahnen am besten funktionieren, ist hier eine solche Lösung durchaus vorstellbar.“ Die Stadt Vöcklabruck arbeitet aber generell an einem neuen Verkehrskonzept in der Robert Kunz Straße. Es sollen drei Kreisverkehre entstehen – bei den Zufahrten zum Gesundheitszentrum, zum Maximarkt und auf die B1. Das ist aber noch ein Zukunftsprojekt.


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