Forderungen der Union Höherer Schüler (UHS) ans Christkind

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Wolfgang Macherhammer Wolfgang Macherhammer, Tips Redaktion, 04.12.2019 14:33 Uhr

VÖCKLABRUCK. Was sich die Union Höherer Schüler (UHS) in Vöcklabruck 245 Jahre nach Einführung der Schulpflicht von der neuen Bundesregierung wünscht. 

Am 6. Dezember 1774 führte Maria Theresia die allgemeine Schulpflicht ein. Genau 245 Jahre später wirken die österreichischen Klassenzimmer, zumindest deren Ausstattung, immer noch so, als hätten schon Wolferl und Nannerl Mozart in ihnen gepaukt. Die UHS Vöcklabruck möchte dies ändern. „Es muss begriffen werden, dass in der Bildung die Zukunft unseres Landes und unserer Gesellschaft liegt. Gerade deshalb muss das Thema Bildung bei den Regierungsverhandlungen einen höheren Stellenwert einnehmen“, so Philipp Kinast der Geschäftsführer der Ortsgruppe Vöcklabruck.

Regierungsverhandler sollen Mut zeigen

Deshalb hat die UHS OÖ den Forderungskatalog „Unsere Devise: Bildungsoffensive“ vorgelegt und wünscht sich von den Regierungsverhandlungen Mut, den Missständen des Bildungssystems endlich in die Augen zu blicken. „Es geht um nichts weniger, als um die Zukunft unseres Landes“, unterstreicht Lea Herbst, AHS-Landesschulsprecherin, die Dringlichkeit der Situation. „In diesem Papier haben wir alles eingearbeitet, was uns Schülern, die wir tagtäglich in den Klassenzimmern sitzen, wichtig ist. Unsere Forderungen reichen von Eigenverantwortung im Unterricht bis hin zu politischer Bildung und Modernisierung“, so Pia Wiesinger die Landesgeschäftsführerin der UHS.

Der kürzlich vorgestellten und mittlerweile wieder deaktivierten Bewertungsapp „Lernsieg“ stehen auch die SchülervertreterInnen kritisch gegenüber. „Statt einer Sternchen-Bewertung brauchen wir ein viel umfassenderes, konkretes und mit echten Konsequenzen behaftetes 360 Grad Feedback“, meint Lenard Haberl der Geschäftsführer der Ortsgruppe Vöcklabruck.

In Zeiten von Industrie 4.0, von flächendeckendem 5G-Ausbau und anderen zukunftsweisenden Technologien ist in den österreichischen Klassenzimmern nicht einmal ein Beamer Standardausstattung. Oftmals wird tatsächlich noch mit Overhead-Projektoren gearbeitet. In den Augen der Vöcklabrucker Schülervertreter ist dies nicht mehr zeitgemäß.

„Geben wir Bildung den Stellenwert, den sie verdient. Unser Forderungspapier ist eine Anleitung zu einem zukunftsfitten Bildungssystem. Mit klein-klein Reförmchen werden wir uns nicht zufriedengeben“, gibt sich Julian Angerer, BMHS-Landesschulsprecher, kämpferisch.

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