50 Jahre nach der Lehre traf man sich in der Lenzing AG wieder
LENZING. Am Dienstag, den 1. September 1970, um 8 Uhr war für sechs junge Damen und 35 Burschen Treffpunkt beim Haupttor der Lenzing AG. Es war der Beginn ihrer Lehrzeit und damit der Einstieg ins Berufsleben. Exakt 50 Jahre später, am 1. September 2020, ebenfalls ein Dienstag, traf man sich wieder, um dieses denkwürdige Ereignis zu feiern.

Da Corona bedingt ein Besuch der Lenzing AG nicht möglich war, wurde nur das Bildungszentrum Lenzing (BZL) besucht. Aus der damaligen Lehrwerkstätte der Lenzing AG, wo die früheren Lehrlinge ihr Ausbildung in den einzelnen Berufen erhalten haben, der späteren Aus- und Fortbildung, ist mittlerweile eine weit über die Grenzen des Bezirkes und des Bundeslandes, eine österreichweit anerkannte Bildungseinrichtung entstanden. Bei einer Führung durch das BZL wurden viele Erinnerungen an die Lehrzeit wach und die ersten Anekdoten wurden erzählt. Im Ausbildungsjahrgang 1970 wurden 25 Betriebsschlosser, acht Betriebselektriker und acht kaufmännische Lehrlinge ausgebildet. Aktuell stehen 15 verschiedenen Berufe zur Auswahl. Im Hotel Restaurant „Haus Attersee“ begrüßte später der Organisator dieses Treffens, Erwin Lacher, die erschienenen „Lehrlinge“ und die beiden damaligen Ausbildungsmeister, Ernst Forstner und Adi Mayrhofer. Gedacht wurde auch der sechs Kollegen, die bereits verstorben sind. Die Wiedersehensfreude bei dem Treffen war enorm, zum Teil hatten sich die Personen seit der Lehrzeit, beziehungsweise der Bundesheerzeit nicht mehr gesehen. Viele Geschichten aus dieser Zeit wurden erzählt und auch, wie sich das Berufsleben weiterentwickelt hat. Die mitgebrachten Fotos riefen viele Erinnerungen und Emotionen wach. Für den späteren Nachmittag hatte der Organisator noch für eine musikalische Umrahmung gesorgt, die „Ziagadn“ unter Markus Möslinger aus Neukirchen/V. sorgten für beste Stimmung.


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