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ATTNANG-P. Das Jugendzentrum „nang-pu“ am Spitzberg gehört seit über 20 Jahren zum fixen Bestandteil des Gemeindebildes der Stadt und wird zum größten Teil auch von der Gemeinde finanziert. 

Die Jugendlichen bekommen im nang-pu Raum und das ist wichtig. Foto: nang-pu
Die Jugendlichen bekommen im nang-pu Raum und das ist wichtig. Foto: nang-pu

Corona begleitet ziemlich genau ein Jahr auch das Jugendzentrum und das konnte fast während der gesamten Zeit die Türen für die Jugendlichen offen halten. Den Mitarbeitern liegt es am Herzen, den Jugendlichen mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, insbesondere in Zeiten wie diesen, so viel Normalität wie möglich zu geben und sie dort zu unterstützen, wo Hilfe benötigt wird.

Unterstützung beim Lernen und Bewerben

Das nang-pu bietet Raum für Jugendliche, um ihre Freizeit dort sinnvoll zu verbringen und gestalten zu können. Natürlich ist der offene Betrieb mit den Jugendlichen derzeit nur eingeschränkt möglich, dennoch wird versucht, ihnen zumindest ein Stück ihres gewohnten Umfeldes zu erhalten. Momentan wird der offene Betrieb hauptsächlich genutzt, um Unterstützung beim Lernen zu geben und zum Bewerbungen schreiben für die Lehrstellensuche. Die im Augenblick wichtigste Arbeit der Jugendleiter besteht aber darin, einfach da zu sein für die Jugendlichen, auf ihre Bedürfnisse einzugehen und ihnen ein offenes Ohr zu schenken. Um den offenen Betrieb weiterhin gewährleisten zu können und weil die Gesundheit der Jugendlichen und auch der Mitarbeiter oberste Priorität hat, hat das Jugendzentrum ein eigenes Hygienekonzept, auf dessen Einhaltung die Jugendleiter sehr bedacht sind. Die Jugendlichen sind sehr verständnisvoll und halten sich an die im Jugendzentrum geltenden Hygiene- und Verhaltensregeln. Das letzte Jahr stellte unter Beweis, wie wichtig es ist, den Jugendlichen Raum zu geben. Einen Raum, an dem sie sich wertgeschätzt, anerkannt, gehört und gesehen fühlen.

Hoffnungsvoller Blick voraus

Das Jugendzentrum blickt hoffnungsvoll in die Zukunft und wünscht sich, dass bald wieder mehr Angebote für die Jugendlichen möglich sein werden. Einige tolle Workshops warten nur auf die Umsetzung. Ebenso sind alle in freudiger Erwartung, den Garten endlich wieder für Sportangebote nutzen zu können und auch das gemeinsame Kochen war leider während des letzten Jahres nicht möglich. Da sind ganz schön viele Geburtstagskuchen ausständig.


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