Mehr Sicherheit im Straßenverkehr: „Hallo Auto“ im Bezirk unterwegs
BEZIRK VÖCKLABRUCK. Die Verkehrserzieher des ÖAMTC Oberösterreich sorgen in Vöcklabruck nach einer coronabedingt langen Auszeit wieder für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

Mit entsprechendem Hygienekonzept wurde das beliebte Verkehrssicherheitsprogramm „Hallo Auto“ an den ersten Schulen in Oberösterreich durchgeführt. Nun startet der Vollbetrieb.
Risiken und Gefahren richtig einschätzen
Vergangene Woche war es so weit und an den ersten Volksschulen in Vöcklabruck konnte erstmals das Verkehrssicherheitsprogramm „Hallo Auto“, das von der AUVA unterstützt wird, durchgeführt werden: „“Hallo Auto“ wurde für acht- bis neunjährige Volksschüler entwickelt. Die Kinder laufen miteinander um die Wette und sollen dabei plötzlich stehen bleiben. Schon diese Übung zeigt, wie schwer das Bremsen ist. Später schätzen sie den Anhalteweg eines Autos bei Tempo 50 und müssen feststellen, wie leicht man sich dabei irren kann. Anschließend dürfen die Kinder selbst den Wagen zum Stehen bringen. Dazu wird ein Fahrzeug mit einer Doppelbremsanlage eingesetzt. Die Kinder sitzen neben dem Fahrer gesichert in einem Kindersitz und führen – völlig ohne Gefahr – unter Anleitung eine Vollbremsung durch. Diese Erfahrung soll dazu beitragen, dass sich die Kinder viel vorsichtiger im Straßenverkehr bewegen“, so Petra Riener, die Leiterin der ÖAMTC Verkehrssicherheit in Oberösterreich.
Hygienekonzept erstellt
Um alle Teilnehmer zu schützen, wurde selbstverständlich ein spezielles Hygienekonzept erstellt. Vorerst wird nur „Hallo Auto“ durchgeführt – die weiteren Verkehrssicherheitsprogramme können noch nicht angeboten werden.
„Trotz der Corona-Pandemie sollten wir unser Augenmerk auch weiterhin auf andere (lebens)wichtige Bereiche für die Sicherheit und Gesundheit der bei uns, der AUVA, unfallversicherten Schüler richten. Gerade wenn alle wieder vermehrt unterwegs sein werden, ist es entscheidend, dass die Schüler die Risiken und Gefahren im Straßenverkehr richtig einschätzen und kompetent damit umgehen können“, so AUVA-Landesstellendirektorin Marina Pree-Candido.


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