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FRANKENMARKT. Zum zweiten Mal in Folge gab es einen Brutversuch eines Storchenpaares – leider wieder vergeblich.

Storchenpaar in Frankenmarkt nach der Ankunft im Frühjahr Foto: privat
Storchenpaar in Frankenmarkt nach der Ankunft im Frühjahr Foto: privat

Wie im Vorjahr ging auch heuer wieder die Nachzucht verloren. Beachtlich und umso trauriger ist, dass es der brütenden Störchin in den stürmischen und kalten Monaten des heurigen Frühjahres in der luftigen Höhe gelungen war, die gelegten Eier erfolgreich auszubrüten, so Tierarzt Franz Kritzinger aus Vöcklamarkt.

Viele Gefahrenquellen

Störche würden ihre Nester völlig ungeschützt auf entsprechend geeigneten höher gelegenen Plätzen bauen. Nach dem Schlupf der Jungtiere müssen diese wochenlang von einem Elterntier geschützt werden. Wettereinflüsse und Greifvögel seien eine Gefahr. Kritzinger weist aber auch auf den gefährlichen Einsatz von Drohnen hin: „Wie bekannt wurde, wurde das Nest sowohl voriges Jahr als auch heuer mit Drohnen ausspioniert.“ Dadurch würde die gesamte Vogelwelt in Unruhe geraten, der schützende Altvogel erschrickt und verlässt das Nest.

Achtsamkeit und Vorsicht

„Es kann nicht gesagt werden, wie die Jungstörche umgekommen sind“, räumt der Experte ein. Den Drohnenpiloten war die Gefahr sicherlich nicht bewusst. Sollten die Störche wiederkommen, müsse jedoch unbedingt vor solchen Dingen gewarnt werden!


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