Förderungen aller Art sind für Noah (11) bereits Alltag
LENZING. Bei der Tips-Glückssternaktion für den elfjährigen Noah Moser bitten wir um Unterstützung der Eltern beim nötigen Umbau des Autos, für ein speziell angepasstes Pflegebett, einen Rehabuggy (Buggy fürs Gelände) und weitere wichtige Therapien, die Noah benötigt.

Noah leidet seit seiner Geburt an einer Chromosomenstörung und braucht eine Rundumbetreuung – 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche und 365 Tage im Jahr. Neben den ganzen Krankenhausaufenthalten gab es für Noah auch eine schöne Zeit zuhause. Er hatte in der ersten Zeit eine Frühförderung, die auch für seine Eltern Günther und Tanja Moser da war. Einmal in der Woche hatte er immer Physiotherapie im Krankenhaus. Noah machte immer alles mit und hatte dabei Spaß. Dann gab es noch Cranio Sakral Therapie und Osteopathie. Eine Logopädin besuchte die Familie Moser, um auch die Kommunikation anzubahnen. Aber auch das Trinken und Essen war seinen Eltern sehr wichtig.
Kindergarten in Attnang-P.
Danach kam Noah in den heilpädagogischen Kindergarten nach Attnang-P. Da hatte er ebenfalls seine Therapien. Physiotherapie und die Ergotherapie kamen noch dazu. Hier lernte er auch seine Physiotherapeutin Christa kennen, die ihn bis heute begleitet, ihn unterstützt und ihr Wissen auch an seine Eltern weitergibt. Therapien und Förderungen in all seinen Lebensbereichen gehören für Noah bereits zum Alltag. Noah war gerne im Kindergarten, da war immer was los. Dort hat er auch Freunde gefunden, unter anderem Naina, die bis heute geblieben ist. Sie ist immer sehr fürsorglich. Noah mag es, wenn sich jemand um ihn kümmert und sich Zeit nimmt. Seit heuer Pestalozzischule Seit heuer geht Noah in die fünfte Klasse der Pestalozzischule. Mit Naina ist er nun leider nicht mehr in der Klasse, dafür in einer reinen „Männerklasse“. Noah geht gerne in die Schule, mag die vielen anderen Menschen und die Abwechslung. Seit ein paar Jahren darf Noah auch an drei Tagen in den Nachmittagshort der Lebenshilfe gehen. Da ist er auch gerne und sieht viele seiner bereits lieb gewonnenen Freunde wieder. Es gibt natürlich auch Tage, da wird es ihm zu viel, oder es geht ihm nicht so gut – da braucht er halt auch einmal seine Ruhe. Auch wenn es seinen Eltern anfangs sehr schwergefallen ist, Noah in fremde Obhut zu geben, ist er glücklich (sind alle glücklich), diese Erfahrungen machen zu dürfen. Noah hat schon vieles erlebt. Vielleicht ist er deswegen überwiegend ein glücklicher und zufriedener Junge. Über Noahs Krankheiten und damit verbundene Anschaffungen für das alltägliche Leben kann man nächste Woche in Tips Vöcklabruck in der vierten Geschichte über Noah lesen.
Großspender mit Foto
Bei Spenden von Firmen und Vereinen über 500 Euro gibt es wieder die Möglichkeit für Spendenfotos in Tips Vöcklabruck. Darum möchten wir auch heuer bitten und uns bereits im Vorfeld für eingehende Spendenbeträge recht herzlich bedanken.


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