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AMPFLWANG. Sabine und Jürgen Kirchgatterer vom Verein „Schlaraffenland für Tiere“ appellieren an Tierliebhaber.

Für „Milow“ konnte vor Kurzem ein neues Zuhause gefunden werden. (Foto: privat)
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Hunde werden oft viel zu unüberlegt als Haustier angeschafft. Im letzten Jahr suchten laut dem Verein übermäßig viele Hunde ein neues Zuhause. Sabine Kirchgatterer: „Die Anrufe der Hundebesitzer waren im letzten halben Jahr enorm. Auch heuer, im Jänner 2022, hätten wir an einem Tag 14 Hunde aufnehmen sollen.“ Viele Anrufe kamen aus dem Bezirk Vöcklabruck.

Zeitmangel und Erziehungsprobleme

Die Corona-Pandemie trage sicher einen Teil dazu bei, denn im Lockdown und im Homeoffice hatten die Menschen Zeit für ihre Vierbeiner. Jetzt, wo sie wieder ihrer Arbeit nachgehen, müssen aber leider die Hunde weg! Zeitmangel und Erziehungsprobleme mit dem Hund seien vorwiegend Gründe für die Abgabe.

„Schlaraffenland für Tiere“ ist bemüht, den Hunden ein neues Zuhause zu bieten. Bedauerlicherweise hat der Verein aber nur eine begrenzte Kapazität an freien Plätzen für die Hunde. Wichtig sei auch das Training mit den Hunden, Beschäftigung und der tägliche Auslauf. „Das nimmt Zeit in Anspruch.“ Daran muss man vor der Anschaffung eines Vierbeiners denken!


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