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OBERWANG. Bei den „Österreichischen Technischen Hilfeleistungstage“ fanden die 31 Teams aus sechs Nationen perfekte Ausbildungsbedingungen vor und meisterten die herausfordernden Rettungsszenarien vor hunderten Zuschauern. 

 (Foto: August Thalhammer)
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Bei dieser Veranstaltung wurden schwere Verkehrs-Unfallszenarien nachgestellt, um dann von den teilnehmenden Rettungsteams abgearbeitet zu werden. Die Teams wurden dabei von internationalen Schiedsrichtern und speziell geschulten Unfalldarstellern genau beobachtet und bewertet. Ziel war es, den Sanitäter zum Verletzen in das Unfallfahrzeug zu bringen. Dieser konnte dort den Zustand und das Verletzungsmuster beurteilen, um dann die entsprechende Rettungsstrategie an das Team weiterzugeben. Ermöglicht der Zustand des Patienten eine „wirbelsäulenschonende“ achsengerechte Rettung, sollte diese in der Sollzeit von 20 Minuten durchgeführt werden. Diese Zeitvorgabe ist mit dem Richtwert der „Golden hour of shock“ begründet, wobei 20 Minuten für Alarmierung und Anfahrt, und 20 Minuten für den Transport ins Krankenhaus vorgesehen sind. 

Der Oberwanger Feuerwehrkommandant Hans Innerlohninger: „Die Teams zeigten hervorragende Leistungen und unterschiedlichste Rettungstechniken. Vor allem der Austausch und die Feedbackgespräche mit den Schiedsrichtern nach dem Rettungseinsatz bringt viel für die zukünftigen realen Einsätze!“ Nach Abarbeitung des Unfallszenarios, erhielten die teilnehmenden Teams die Möglichkeit, mit den Schiedsrichtern und Patientendarstellern in der Feedbackrunde ihre individuellen Verbesserungspotentiale gemeinsam zu besprechen. Diese Veranstaltung bot die Möglichkeit das eigene Wissen, und die Zusammenarbeit im Team unter realen Bedingungen unter Beweis zu stellen. 


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