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VÖCKLABRUCK/BAD ISCHL/GMUNDEN. Mit aufgesprühten Händen in den Eingangsbereichen und auffälligen Postern haben die Spitäler der Oberösterreichischen Gesundheitsholding (OÖG) auch heuer wieder im Rahmen der internationalen UN-Kampagne „Orange the World“ 16 Tage lang ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen gesetzt.

Mit aufgesprühten Händen hat die OÖG ein klares Zeichen gesetzt. (Foto: OÖG)
Mit aufgesprühten Händen hat die OÖG ein klares Zeichen gesetzt. (Foto: OÖG)

Die OÖG-Kliniken nehmen das Thema Gewalt in der Privatsphäre sehr ernst. Ausgebildete und sensibilisierte Mitarbeiter stehen Betroffenen aber das ganze Jahr über mit Rat und Tat zur Seite.

Auch an den Standorten das Salzkammergut Klinikums gibt es Opfer- bzw. Gewaltschutzgruppen. „Diese Gruppen sind nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sie sind uns ein großes Anliegen, weil wir als Klinikum sehr oft die erste Anlaufstelle für misshandelte Patientinnen, manchmal auch für Patienten sind“, erklärt Claudia Hoyer-Treml, Sozialarbeiterin und Leiterin der Opfer- und Gewaltschutzgruppe am Salzkammergut Klinikum Gmunden und Bad Ischl. „Bei einem Verdacht ermutigen wir unsere Patienten, mit uns zu sprechen. Das ist der richtige Zeitpunkt und die Chance, ihnen nicht nur medizinische Hilfe anzubieten, sondern auch den ersten Schritt aus der Gewaltspirale zu machen.“

Die Mitarbeiter der Gewalt- und Opferschutzgruppen informieren von Gewalt betroffene Menschen über Hilfsangebote und stellen bei Wunsch den Erstkontakt zu externen Opferschutzeinrichtungen her.


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