Österreichischer Tierschutzverein nimmt Streunerkatze auf
VÖCKLAMARKT/FRANKENBURG. Mit Amelie schenkt der Österreichische Tierschutzverein einer Streunerkatze Schutz. Die Samtpfote ist unterernährt und nicht kastriert.

Mit Katze Amelie hat mal wieder ein kleines „Notfellchen“ den Weg auf den Assisi-Hof für Oberösterreich in Frankenburg gefunden. Die etwa eineinhalbjährige Samtpfote wurde von der Tierklinik Vöcklamarkt übergeben und war bei ihrem Fund stark unterernährt und massiv von Parasiten befallen. Amelie wird jetzt erstmal aufgepäppelt und darf in Ruhe am Assisi-Hof ankommen.
Sie ist Menschen gegenüber sehr schüchtern und skeptisch und wie die meisten Streunerkatzen noch nicht kastriert. Das Leid der Streunerkatzen Amelie ist leider kein Einzelfall. Streunerkatzen sind meistens krank, schlecht ernährt und vermehren sich unkontrolliert weiter. Kastrationen sind der einzige Weg, um die Streunerkatzen-Populationen nachhaltig einzudämmen. Oft gestaltet sich das herausfordernd, da diese Tiere nicht an Menschen gewöhnt und deshalb sehr scheu sind. In Österreich unterliegen alle Katzen, die sich regelmäßig draußen aufhalten, einer gesetzlichen Kastrationspflicht. Davon ausgenommen sind nur registrierte Zuchtkatzen.


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