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SCHÖRFLING/SEEWALCHEN. Die Fahr!Rad-Gruppe Schörfling und Seewalchen hat eine Exkursion nach Vorarlberg gemacht, um die dortige Radinfrastruktur zu erkunden.

Die Gruppe erkundete die Infrastruktur in Vorarlberg. (Foto: Fahr!Rad-Gruppe)
Die Gruppe erkundete die Infrastruktur in Vorarlberg. (Foto: Fahr!Rad-Gruppe)

Um Inspirationen zum Thema Attraktivierung des Radverkehrs zu holen, ist die Gruppe ins Ländle gereist, sozusagen in das „Holland“ Österreichs. Zuerst wurde in Lustenau mit den Rädern ein Lokalaugenschein der Projekte der letzten Jahre unternommen.

Man konnte ein weit verzweigtes Netz von Radwegen und vor allem Fahrradstraßen bewundern. Aber auch spezielle Infrastruktur-Projekte wie Schulstrassen (Fahrverbot für motorisierten Verkehr vor Schulen und Kindergärten – keine Elterntaxis mehr) und sehr gut baulich markierte Begegnungszonen (mit Radarüberwachung) vor allen Schulen und öffentlichen Einrichtungen wurden errichtet. Ein weiteres Highlight war eine radgesteuere Ampel. Hier wurde die Ampelschaltung an den herannahenden Radverkehr angepasst und ein Überqueren einer Straße ohne Stopp für den Radfahrer ermöglicht.

Mit der S-Bahn ging es dann zur nächsten Station nach Lauterach. Neben einen wunderschönen nur Rad- oder fußläufig erreichbaren Badeteich, war vor allem das Bruno Pezzey Stadium mit seinen Parkplätzen ein Highlight. Denn nicht Autoparkplätze, sondern ein großes Areal mit hunderten Radabstellplätzen sorgen für eine platzsparende und klimaneutrale Zuschaueranreise. 


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