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SCHÖRFLING. Der Seepark Kammer in Schörfling wird um ein neues Gebäude erweitert. Das Haus E entsteht zwischen den bestehenden Häusern B und C direkt hinter der Polizei.

So soll das neue Gebäude aussehen. (Foto: Planquelle)
  1 / 2   So soll das neue Gebäude aussehen. (Foto: Planquelle)

Dem Spatenstich ging eine lange Planungsphase voraus, ermöglicht durch einen Grundstückstausch mit der Gemeinde und den Abriss des alten Feuerwehrgebäudes.

Der Neubau erweitert das Areal sowohl architektonisch als auch funktional. Das in Holzbauweise errichtete Gebäude erfüllt hohe Nachhaltigkeitsansprüche und bringt zusätzliche Kapazitäten für das Gesundheitszentrum.

Medizin und Wohnen

Auf insgesamt 1.400 Quadratmetern entstehen Ordinationen, Therapieeinrichtungen, ein Fitnessstudio und Büros. Im zweiten Obergeschoss werden sechs Mietwohnungen mit Flächen zwischen fünfundsiebzig und einhundert Quadratmetern gebaut. Die Tiefgarage wird in Stahlbeton ausgeführt und an das bestehende Parkdeck angebunden, wodurch sich die Zahl der Stellplätze verdoppelt. Die Bauzeit beträgt rund eineinhalb bis zwei Jahre.

Veränderungen im bestehenden Seepark

Mit dem Neubau übersiedelt das Fitnessstudio in Haus E. Dadurch entstehen in den Gebäuden A bis D neue Nutzungsmöglichkeiten. „Wir bieten im Seepark Kammer flexible Einheiten für den individuellen Bedarf“, sagt Brigitte Klein, Managerin des Seepark Kammer. Das Konzept erleichtere Ärzten, Arbeitsplatz und Wohnung am selben Standort zu verbinden.

Initiator Erich Kaniak betont den Beitrag des Seeparks zur regionalen Wertschöpfung und medizinischen Versorgung. Die Seeapotheke wurde dieses Jahr von Ulrike Kaniak in dritter Generation übernommen.

Zusätzliche Parkflächen

Mit der Erweiterung wird auch die Rettungszufahrt neu organisiert. Eine Einbahnregelung verbessert künftig die Anfahrt. Auf dem Gelände der ehemaligen Bahntrasse können neue Parkflächen entstehen. „Die Erweiterung des Gesundheitszentrums ist ein positives Signal“, sagt Bürgermeister Gerhard Gründl. Der Standort bietet mehr als einhundert Arbeitsplätze.

Behinderungen zu Baubeginn

Während der ersten Bauphase kommt es im Bereich der Bahnhofstraße zu kurzfristigen Sperren. Der Schotterparkplatz neben der Polizei dient als Baustelleneinrichtung. Als Ausweichmöglichkeit stellt die Familie Kaniak auf ihrem Grundstück an der Schaumbergerstraße gegenüber dem Lagerhaus einen größeren Parkplatz bereit.


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