Verkehrsbilanz 2025 im Bezirk Vöcklabruck: Mehr Kontrollen, klare Schwerpunkte und sieben Todesopfer
BEZIRK VÖCKLABRUCK. Die Verkehrsbilanz 2025 im Bezirk Vöcklabruck zeigt ein intensives Kontrolljahr mit tausenden Alkohol- und Drogentests, hunderten Anzeigen und 577 Verkehrsunfällen mit Personenschäden. Die Polizei setzt weiterhin auf Prävention und konsequente Überwachung.
Die Ergebnisse des Verkehrsjahres 2025 im Bezirk Vöcklabruck verdeutlichen die umfangreiche Arbeit der Polizeiinspektionen sowie der Bezirksverkehrsgruppe. Speziell ausgebildete Beamte unterstützen dabei mit Fachwissen in allen verkehrsrelevanten Bereichen – von der Schwerverkehrskontrolle über Motorradstreifen bis hin zu Lärmmessungen und technischen Überprüfungen manipulierter Fahrzeuge. Auch die Verkehrserziehung in Schulen ist organisatorisch im Verkehrsreferat verankert.
Schwerpunkt Verkehrssicherheit und Prävention
Ziel der Verkehrsüberwachung ist es, präventiv zu wirken und Verkehrsteilnehmern bewusst zu machen, dass Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung konsequent sanktioniert werden. Gleichzeitig soll ein möglichst hohes Maß an Sicherheit auf den Straßen erreicht werden.
Schwerpunkte der Kontrollen liegen auf Alkohol- und Drogenlenkern, Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie technisch mangelhaften Fahrzeugen. Unterstützt wird die Polizei dabei unter anderem durch Lärmmessgeräte, Geschwindigkeitsrollen und den mobilen Prüfdienst des Landes Oberösterreich.
Zu besonders verkehrsintensiven Zeiten – etwa während der Faschingszeit, zu Ostern, Pfingsten, im Advent sowie rund um den Jahreswechsel – wurden die Überwachungen zusätzlich intensiviert.
Tausende Kontrollen bei Alkohol und Drogen
Im Jahr 2025 wurden im Bezirk Vöcklabruck insgesamt 14.412 Vortests durchgeführt. In 704 Fällen folgten Alkomatuntersuchungen. Dabei stellten die Einsatzkräfte 384 Alkoübertretungen fest. Zusätzlich wurden 86 Fahrzeuglenker unter Drogeneinfluss aus dem Verkehr gezogen.
Die Schwerverkehrsgruppe überprüfte im vergangenen Jahr 760 Lastkraftwagen, nach 499 Kontrollen im Jahr 2024, und erstattete dabei mehr als 4.500 Anzeigen.
577 Unfälle mit Personenschäden
Die Unfallstatistik weist für den Bezirk 577 Verkehrsunfälle mit Personenschäden aus. Dabei kamen sieben Menschen ums Leben, 128 Personen wurden schwer verletzt, 577 Personen erlitten leichte Verletzungen. Der unfallreichste Wochentag war im Jahresschnitt der Freitag, der ruhigste der Montag. Zeitlich häuften sich die Unfälle zwischen 15 und 18 Uhr, während zwischen 21 und 24 Uhr die wenigsten Unfälle verzeichnet wurden.
Häufigste Unfallursache war Unachtsamkeit beziehungsweise Ablenkung mit 264 Fällen, gefolgt von Vorrangverletzungen (113), nicht angepasster Geschwindigkeit (54) und zu geringem Abstand (34). Alkohol oder Drogen waren bei 30 Unfällen ursächlich.
Ausblick das aktuelle Jahr 2026
Für das Jahr 2026 kündigt die Polizei an, den Schwerpunkt weiterhin klar auf Alkohol- und Drogenkontrollen zu legen. Auch Geschwindigkeitsüberwachungen, das Telefonieren am Steuer, die Einhaltung der Gurtenpflicht, die korrekte Verwendung von Kindersitzen sowie die Kontrolle des technischen Zustands von Fahrzeugen bleiben zentrale Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Bezirk.
Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden