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VÖCKLABRUCK. Im Fahrzeug versehentlich eingeschlossene Kinder oder Tiere – für die Pannenhelfer des ÖAMTC keine Seltenheit. Besonders an heißen Tagen verzeichnet der Mobilitätsclub außergewöhnlich viele Aufsperreinsätze.

Vöcklabrucker Stützpunktleiter Manfred Billmayer Foto: ÖAMTC/Laresser
Vöcklabrucker Stützpunktleiter Manfred Billmayer Foto: ÖAMTC/Laresser

„Kind in Fahrzeug verschlossen“, solche Einsätze haben für die ÖAMTC-Pannenfahrer allerhöchste Priorität. 58 Mal rückten die Pannenhelfer oberösterreichweit im vergangenen Jahr zwischen Juni und August zu Einsätzen von versehentlich im Fahrzeug eingesperrten Kindern aus – zwölf Mal wurden Tiere befreit.

Binnen weniger Minuten wird es lebensgefährlich

Geht in der Telefonzentrale ein entsprechender Notruf ein, dann bricht der nächstgelegene Pannenfahrer den aktuellen Einsatz ab und macht sich im Eiltempo auf den Weg zum versperrten Kind. „Solche Situationen entstehen fast immer beim Spielen mit der Fernsteuerung des Zündschlüssels oder mit dem Knopf für die Zentralverriegelung. Gerade bei großer Hitze lässt außerdem die Konzentration bei den Aufsichtspersonen nach. Häufig passiert es auch, dass der Schlüssel irgendwo im Fahrzeug liegt und versehentlich beim Be- oder Entladen des Kofferraums die Heckklappe versperrt wird. Ganz wichtig ist es, in solchen Situationen Ruhe zu bewahren“, erklärt der Vöcklabrucker ÖAMTC-Stützpunktleiter, Manfred Billmayer.

In den kommenden Tagen und Wochen steigt das Thermometer – endlich ist der Sommer da. Deswegen warnt Billmayer: Die Kinder „nur mal kurz“ im Auto lassen, ist ein absolutes No-Go. Auch nicht, wenn die Fenster einen Spalt geöffnet sind. „Selbst bei 24 Grad Außentemperatur, jedoch mit direkter Sonneneinstrahlung, klettern die Temperaturen im Fahrzeuginneren rasch auf 40 Grad. Das kann für Babys und Kleinkinder bereits lebensgefährlich sein. Dass es durch ein leicht geöffnetes Fenster, in der Regel sind es drei Zentimeter, im Auto nicht heiß wird, ist ein Trugschluss“, so Billmayer.


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