Rass bei Race Around Austria – ein Projekt für den guten Zweck
SEEWALCHEN/ST. GEORGEN. Nach drei Tagen, vier Stunden und 25 Minuten ist der 26-jährige „Rookie“ Thomas Rass mit seinem „We ride for the Kids“-Team in St. Georgen beim Zieleinlauf des Race Around Austria 1500 angekommen.

1.470 gefahrene Kilometer, 17.500 bezwungene Höhenmeter, 150 Minuten Schlaf - und das alles in etwas mehr als drei Tagen. Ein hartes Rennen liegt hinter dem neunköpfigen Betreuerteam der Freiwilligen Feuerwehr Kemating und dem Soloathleten Thomas Rass. „Aufisitzn und Einitretn“ – das waren seine Worte beim Start des Rennens, die bis zum Schluss beherzigt wurden.
Höhen und Tiefen
Während des Rennens wurde schnell klar, dass das „Radlerherz“ von Rass für die Berge schlägt, denn die hat er jedes Mal mit Bravour gemeistert. Besonders beeindruckend war seine Fahrt auf den Großglockner, die er in einer Stunde und 58 Minuten absolviert hat. Im Gegensatz dazu waren die langen Geraden teilweise eine Herausforderung. Da durfte die Motivation der Betreuer nicht fehlen. Besonders während der Nachtfahrten hatte ihm sein Team stets beiseite gestanden.
Eingespieltes Team
Geschick und Ausdauer waren während des Rennens stets gefragt, denn die körperliche Versorgung erfolgte hauptsächlich auf dem Rennrad. Das bunt gemischte Betreuerteam hat alles gegeben, um den Seewalchner Lokalmatador ins Ziel zu bringen. Dafür spricht Rass einen besonderen Dank aus.
Spätabends um 23.03 Uhr fuhr Rass ist mit seinem Team bei tobendem Applaus und unzähligen Fans in St. Georgen ins Ziel ein. Anschließend wurde der Einzelkämpfer auf der Bühne gefeiert und „We ride for the Kids“ ist somit in Erfüllung gegangen.
Ein Rennen für den guten Zweck
Ins Ziel zu kommen und dabei noch Gutes zu tun, das war das Anliegen von Rass. Im Zuge seines Rennens sammelt er Spenden für die St. Anna Kinderkrebsforschung. Auch jetzt besteht noch die Möglichkeit, einen kleinen Beitrag für das erfolgreiche Projekt an die angeführte Bankverbindung AT594480010640050000 zu spenden. Die offizielle Spendenübergabe wird Mitte September mit einer kleinen „After-Race-Party“ über die Bühne gehen.


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