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BEZIRK VÖCKLABRUCK. 14 Athleten der Lebenshilfe aus dem Bezirk Vöcklabruck werden bei den Special Olympics Winterspielen teilnehmen, die vom 22. bis 28. Jänner in Villach stattfinden. Mit großer Motivation wird trainiert, denn nach den sensationellen Erfolgen bei den Sommerspielen 2018 in Vöcklabruck wollen die Sportler auch aus Villach wieder Medaillen mitbringen.

  1 / 4   Das MATP-Team der Lebenshilfe-Werkstätte Vöcklabruck will seine sensationellen Erfolge bei den Special Olympics Sommerspielen in Villach wiederholen.Foto: Lebenshilfe Oberösterreich

„2018 Jahr nutzen wir den Heimvorteil und waren zum ersten Mal bei Special Olympics Bewerben dabei. Seitdem trainieren wir weiterhin jeden Montag“, so Jeanette Schiemer, welche die MATP-Athleten aus der Werkstätte Vöcklabruck gemeinsam mit ihren Trainerkollegen Alexander Palenik, Petra Schütz und der ehrenamtlichen Elfriede Holzinger trainiert. Als neues Ziel und Motivation für das regelmäßige Training der sieben MATP-Sportler der Werkstätte Vöcklabruck kamen die Special Olympics Winterspiele sehr gelegen. Lukas Millinger, Katrin Krammer, Barbara Rauscher, Eva Romankiewicz, Birgit Stockhammer, Brigitte Ströbl und Helmut Zieher haben ein klares Ziel: „Wir wollen das tolle Ergebnis von den Special Olympics Sommerspielen 2018 wiederholen“, so die Athleten.

Werkstätte Vöcklamarkt bereitet sich auf drei Sportarten vor

Auch in der Werkstätte Vöcklamarkt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Neben den drei MATP-Athleten Jacqueline Frey, Daniel Gruber und Bernadette Hemetsberger treten auch drei Athleten in der Sportart Schneeschuhlaufen an, nämlich Andreas Hackl, Sven Hemetsberger und Christian Hohensinn. Johannes Binder komplettiert das Team als erfahrener Special Olympics Athlet der Sportart Schi Nordisch (Langlauf).

Die MATP-Athleten trainieren bereits seit 2010 jede Woche. MATP (Moto-Activity-Training-Program) ist eine Sportart, die auch von Menschen mit hoher Beeinträchtigung ausgeübt werden kann und besteht aus zehn Übungen. „Neben unserer Bewerbsgruppe haben wir auch eine Trainingsgruppe, deren Mitglieder zwar nicht an Wettkämpfen teilnehmen, aber durch die Übungen Beweglichkeit und Koordination trainieren“, verrät Trainer Stefan Spießberger. Die Erwartungen sind hoch – denn bei den Special Olympics Sommerspielen 2018 in Vöcklabruck erkämpfte sich Jacqueline Frey drei Goldmedaillen, Daniel Gruber zwei Goldmedaillen und Bernadette Hemetsberger erzielte Bronze.

Schnee fehlt

Den Schneeschuhläufern machte der fehlende Schnee das Training schwer, ihre Trainerin wusste sich zu helfen: „In Ländern ohne Schnee wird auf Sand trainiert, diese Trainingsmethode haben wir kurzerhand auch angewendet“, verrät sie. Auch mittels Nordic Walking und am Laufband trainierten die Schneeschuhathleten. Sven Hemetsberger war schon einmal in einem Special Olympics Schneeschubewerb dabei, Andreas Hackl und Christian Hohensinn waren bei den Sommerspielen als Schwimmer am Start, können im Schneeschuhlauf jedoch noch keine Wettbewerbserfahrung vorweisen. Daher wurden weite Strecken in Kauf genommen, um den Athleten auch Training am Schnee zu ermöglichen, in der kommenden Woche ist noch ein Trainingstag auf der Postalm geplant.

Insgesamt werden 81 Special Olympics Athleten der Lebenshilfe Oberösterreich nach Villach reisen.

Über die Special Olympics Winterspiele 2020

1000 Sportler werden in zehn Sportarten antreten. Die ausgetragenen Sportarten sind: Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Floorball, Langlauf, Schneeschuhlauf, Ski Alpin, Snowboard, Stocksport, Tanzen sowie die Demonstrationssportart MATP (Motor Activity Training Program). Special Olympics ist die weltweit größte Organisation für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und bietet 4,5 Millionen Athleten in 175 Ländern sowohl Training als auch sportliche Wettkämpfe. Im Zweijahres-Rhythmus werden nationale Sommer- bzw. Winterspiele organisiert. Special Olympics richtet sich an Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, während sich bei den Paralympics Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung messen.


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