Silber für Österreichs Beachvolleyballer beim Pro Beach Battle
SEEWALCHEN. Die Sieger des PRO Beach Battle Masters presented by Holter kommen aus Frankreich und Ungarn und heißen Kinna/Elsa Descamps und Artúr Hajós/Bence Attila Stréli.

Die Französinnen waren Sonntagnachmittag in der einmal mehr bummvollen Spusu-Arena eine Klasse für sich, schlugen bei hochsommerlichen Temperaturen die Titelverteidigerinnen Eva Freiberger/Stephanie Wiesmeyr 21:13, 21:15. Beim Männer-Finale wurde der Centercourt noch einmal zum Hexenkessel. Die Zuschauer unterstützten Paul Pascariuc/Laurenz Leitner nach Kräften. Das win2day BV Team Austria-Duo konnte seinen Fans allerdings keinen Heimsieg schenken. Denn die Ungarn Hajós/Stréli präsentierten sich in Top-Form, setzten sich 21:19, 21:13 durch und durften nach 40 Minuten über den Turniersieg beim zweiten win2day BV Tour PRO-Saisonevent der höchsten Kategorie jubeln.
Bronze für die Youngsters
Vor den Finalspielen wurden die Bronze-Medaillen vergeben. Die ÖVV-Youngsters Lilli Hohenauer (16 Jahre) und Lia Berger (15) gewannen gegen die Qualifikantinnen Victoria Deisl/Anna Katharina Mayr 12:21, 21:11, 15:12. Im Anschluss behielten die Serben Djordje Klasnic/Lazar Kolaric gegen ÖVV-Hallen-Star Alex Berger und Staatsmeister Mathias Seiser 21:17, 21:18 die Oberhand.
Zahlreiche Ehrengäste beim Beach Battle
Christoph Berger und seinem OK-Team ist es auch in diesem Jahr wieder gelungen, ein Topevent auf die Beine zu stellen. Schon der Freitag mit den Gruppenspielen und der packenden Night-Session war ein Highlight, der Samstag an Spannung kaum zu überbieten, der Sonntag mit den Medal Matches bildete den krönenden Abschluss. Die Zuschauer:innen brachten die Spusu-Arena an allen drei Tagen zum Beben. Von der hervorragenden Stimmung am Centercourt zeigte sich auch Bundeskanzler Karl Nehammer, der am ersten Turniertag zu Besuch war, begeistert. Mit den ehemaligen Skispringern Thomas Morgenstern und Martin Koch durften die Organisatoren zwei Olympiasieger beim PRO Beach Battle MASTERS begrüßen. Den Finaltag ließ sich Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer und auch Ex-Abfahrer und Fernsehmoderator Armin Assinger nicht entgehen.Am Samstag fand in der Destillerie die White Volley Night statt. Moderatorin Silvia Schneider führte durch das Programm und Musiker Lemo sorgte für Stimmung.
Statements der Spieler
Siegerin Elsa Descamps war von der Stimmung beim PRO Beach Battle begeistert: „Wir waren das erste Mal hier und haben die Atmosphäre speziell am Center Court genossen.“ Auch die beiden Zweitplatzierten schwärmten von der Atmosphäre. „Es war cool, hier im Finale zu stehen. Der Block unserer Gegnerinnen war sehr hoch, daher nicht einfach vorbeizukommen“, so Stephanie Wiesmeyr. Eva Freiberger ergänzte: „Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel wird, haben bis zum letzten Punkt gekämpft und dem Publikum eine gute Show geboten. Wir haben auf diesem Center Court jede Minute genossen. Für uns ist es der schönste Österreichs. Als bestes österreichisches Team auf Platz zwei, das kann sich sehen lassen.“
Artúr Hajós sagte zum Sieg: „Es war ein hartes Finale. Wir haben schon öfter gemeinsam trainiert. Sie kennen uns, wir kennen sie. Sie haben einen wirklich guten Job gemacht, aber wir sind ruhig geblieben.“Die Österreicher sind stolz auf ihren zweiten Platz. Laurenz Leitner blickt zurück: „Es war ein Wahnsinns-Turnier für uns. Wir haben uns nach einem verlorenen ersten Match bis ins Finale durchgekämpft. Wir sind von Spiel zu Spiel gewachsen, haben uns dann im Finale aber leider nicht krönen können. Trotzdem sind wir stolz auf unsere Leistung.“ Paul Pascariuc ergänzte: „Das Publikum beim Finale war großartig, hat uns extrem gut unterstützt. Leider haben die Ungarn einfach besser gespielt. Wir haben zu viele Eigenfehler gemacht. Trotzdem sind wir extrem happy. Das Turnier war eine gute EM-Vorbereitung für uns.“


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