Langer-Weninger seit einem Jahr Parteiobfrau der ÖVP: Bilanz fällt positiv aus
BEZIRK VÖCKLABRUCK. Vor genau einem Jahr übernahm Landtagsabgeordnete Michaela Langer-Weninger aus Innerschwand die Führung der ÖVP im Bezirk Vöcklabruck. Schon kurz nach ihrer Ernennung brachte sie viele Themen auf die Umsetzungsagenda. Diese wurden in Regionalkonferenzen zu vier Schwerpunktgruppen zusammengefasst und in einem „Arbeitsprogramm für den Bezirk“ detailliert niedergeschrieben.

Ein Großteil dieser Punkte ist mittlerweile bereits umgesetzt oder befindet sich in Umsetzung. An manchen Themen muss noch intensiv weiter gearbeitet werden. „Es ist schon viel Positives für die Region passiert. Mit Konsequenz und Durchhaltevermögen kann vieles erreicht werden. Wir wollen den Bezirk Vöcklabruck weiter nach vorne bringen, Chancen aufgreifen und die Bevölkerung bestmöglich unterstützen. Ich bin überzeugt, mit unserem Programm sind wir hier auf einem guten Weg“, ist die ÖVP-Parteiobfrau sicher.
„Kompass Demografie“
Beim Thema Arbeit und Wirtschaft konnten gemeinsam mit Nationalratsabeordnete Angelika Winzig und der Wirtschaftskammer Projekte umgesetzt werden. Die Lehrlingsmesse sticht hierbei als großer Erfolg hervor. Auch das Projekt „Kompass Demografie“ wird sehr gut angenommen. Es fanden auch Gespräche mit Lehrern statt, um die wichtige Verbindung zwischen Schule und Wirtschaft bestmöglich auszubauen und zu nützen. Denn hier könnten im ständigen Dialog beide Seiten voneinander profitieren, stellt Angelika Winzig fest.
Das breite Themenspektrum Regionalität beinhaltet viele Facetten und ist das zentrale Thema des Bezirks-ÖVP Programmes. Durch Regionalität erhöht sich auch die Lebensqualität im Bezirk. Langer-Weninger meint daher, dass „man hier regionale Produzenten unterstützen muss. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, mit unseren Sitzungen und Veranstaltungen dezentral zu bleiben um Wirte quer durch den Bezirk zu besuchen und so gut es geht zu unterstützen. Die Reaktionen geben uns hier recht.“ Ebenfalls auf Schiene ist eine für Herbst geplante „Genussbroschüre“. Nahversorger und Direktvermarkter sollen so vor den Vorhang geholt werden.
Medizinische Versorgung verbessern
Eng mit Regionalität verknüpft ist die medizinische Versorgung. Hier konnte bereits ein großer Punkt auf der Liste abgehakt werden. Nach langen Gesprächen und Bemühungen konnte ein MRT-Gerät für das Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck erreicht werden. Es soll die medizinische Versorgung verbessern und für kürzere Wartezeiten bei Untersuchungen sorgen.
Im Sozialbereich wurden für Oberösterreich bis 2021 400 Plätze für Menschen mit besonderen Bedürfnissen zugesichert. Nun gelte es, dass der Bezirk Vöcklabruck als größter Bezirk in Oberösterreich davon auch dementsprechend partizipieren kann. Familien sollen ebenso in ihrer jeweiligen Lebensplanung unterstützt werden. Vor allem das Thema „Tageseltern“ soll hier zu mehr Wahlfreiheit und flexibleren Möglichkeiten in der Kinderbetreuung führen. Der Familienbund bietet deshalb im Bezirk im Herbst wieder eine Ausbildung zur Tagesmutter bzw. zu Helfern an.
Jugend mehr einbinden
Besonders stolz ist Langer-Weninger, dass bei dem bezirksweiten überparteilichen Projekt von „Jugendräten“ alle ÖVP-geführten Gemeinden an Bord sind. „Die Jungendräte bieten den Jugendlichen die einmalige Chance, Ideen vorzubringen, Projekte zu entwickeln und in die Lokalpolitik hinein zu schnuppern. Denn wir müssen die Jugend mehr einbinden um ihre Sicht auf die Dinge zu erfahren. Vielleicht entstehen hier Fragen oder Lösungsansätze, an die wir so noch überhaupt nicht gedacht haben“, gibt sich Michaela Langer-Weninger zuversichtlich.
Die Absicht der ÖVP ist es, an brennenden Themen dran zu bleiben und alle Kraft in Verbesserungen zu investieren, um den Bezirk voranzubringen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden