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VÖCKLABRUCK. Bei ihrem Gründungstreffen setzten die Jungen Linken den Startschuss für ihr politisches Engagement in Vöcklabruck. Als unabhängige linke Jugendorganisation wollen die Aktivisten soziale Themen im Bezirk zur Sprache bringen und laut gegen Rassismus und Ausgrenzung auftreten.
 
 

Anna Fritsch möchte mit den Jungen Linken Vöcklabruck aufmischen. Foto: Junge Linke
Anna Fritsch möchte mit den Jungen Linken Vöcklabruck aufmischen. Foto: Junge Linke

Auch das Thema Armut steht auf der Tagesordnung: „Es ist doch absurd: Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt und trotzdem ist jeder Achte armuts- oder ausgrenzungsgefährdet, auch bei uns in Vöcklabruck“, sagt Anna Fritsch (18), frischgewählte Sprecherin der Jungen Linken Vöcklabruck: „Statt dem entgegenzuwirken, kürzt die Bundesregierung die Mindestsicherung und schafft die Notstandshilfe ab. Das treibt noch mehr Menschen in die Armut.“ Die Jungen Linken Vöcklabruck wollen sich gegen diese Ungerechtigkeiten engagieren. Auch die Streichung des sozialen Erfolgsprojekt und Restaurant „Zur Brücke“ in Vöcklabruck wird stark kritisiert.

In den nächsten Monaten wollen sich die Jungen Linken bei Aktionen und Bildungsveranstaltungen noch stärker mit den Themen Armut und Wohnungslosigkeit auseinandersetzen. Außerdem planen sie Veranstaltungen zu Arbeit, Gleichberechtigung und Sozialpolitik. „Im Bezirk Vöcklabruck gibt es viele junge Menschen, die mit der derzeitigen Politik unzufrieden sind und sich für eine soziale Alternative engagieren wollen. Wir wollen ihnen einen Raum geben, um selbst aktiv zu werden“, sagt Anna Fritsch.

Auch in den Vorstand gewählt wurde der Lehrling Samuel Raser (17).


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