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„Da geht die Post ab!“ – Überparteiliche Initiative sammelt Unterschriften für den Verbleib der Post in der Innenstadt

Wolfgang Macherhammer, 11.02.2019 16:50

VÖCKLABRUCK. Die Vorsitzenden von FP, SP und Grünen haben die überparteiliche Initiative „Da geht die Post ab!“ ins Leben gerufen. Seit Samstag werden Unterschriften gegen den die geplante Übersiedlung der Filiale der Österreichischen Post von der Innenstadt (Hinterstadt 23) in ein Einkaufszentrum am Stadtrand gesammelt. „Die Post erfüllt eine wichtige Versorgungsfunktion für die Bürger im Auftrag der Republik Österreich. Dieser Traditionsbetrieb gehört in das Zentrum einer Bezirkshauptstadt und nicht an den Stadtrand. 

Überparteiliche Initiative für den Verbleib der Post in der Innenstadt: Michael Habenschuss, Sonja Pickhardt-Kröpfel, Stefan Maier (v.l.) Foto: privat

Viele  Bewohner des Zentrums und Innenstadtbetriebe schätzen, dass dieses Dienstleistungsangebot auch fußläufig erreichbar ist“ heißt es in der Unterschriftenaktion. Das Management der Österreichischen Post AG wird aufgefordert, vom Plan des Umzuges an den Stadtrand Abstand zu nehmen! Unterschriftenlisten liegen in fast allen Geschäften am Stadtplatz, der Vor- und Hinterstadt und Salzburger Straße auf.  Gesammelt wird bis Ende Februar. Dann werden die Unterschriften dem Management der Post AG übergeben. „Die Rückmeldungen der Geschäftsleute und Kunden waren sehr positiv. Wir laden alle eine, die Aktion zu unterstützen“, so die Initiatoren.

Vizebürgermeister Michael Habenschuss (FP): „Die FPÖ Vöcklabruck versucht alles um die Innenstadt attraktiver zu machen, da gehört auch der Erhalt der Post in der Innenstadt dazu. Die Gesellschaft wird immer älter und immer mehr Wohnungen entstehen im Zentrum der Stadt, da sollte auch eine Postfiliale fußläufig erreichbar sein.“

Stadtrat Stefan Maier (SP): „Wir wollen die Post an Ihren Versorgungsauftrag erinnern und fordern sie auf, in der Innenstadt zu bleiben! Im Interesse der BewohnerInnen, des Handels und der Dienstleister in der Stadt,“

Stadträtin Sonja Pickhardt-Kröpfel (GRÜNE): „Die Post gehört in die Innenstadt und muss zu Fuß erreichbar sein! Alle, die jetzt zu Fuß ihren Postweg erledigt haben, müssten in Zukunft mit dem Auto oder Bus an den Stadtrand fahren. Das ist doch für viele nicht zumutbar und schafft viel unnötigen Verkehr!“

Bürgermeister Herbert Brunsteiner (ÖVP) betonte heute, dass es am Mittwoch weitere Gespräche mit der Post geben werde. Vier innerstädtische Objekte werden noch einmal begutachtet. Es gäbe jedenfalls die Gesprächsbereitschaft für eine gute Lösung in der Stadt. Brunsteiner zur überparteilichen Plattform: „Alles, was der Sache dient, ist gut. Man kann aber der Post nicht vorwerfen, sich nicht bemüht zu haben. Insgesamt wurden innerstädtisch 18 Objekte begutachtet, vier davon schaut man sich jetzt, wie gesagt, nochmals an.“  


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