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VÖCKLABRUCK. Fast 900 AK-Mitglieder kamen in die Bezirksstelle der Arbeitserkammer Vöcklabruck zu den Informations- und Beratungsabenden unter dem Titel „Tipps rund um Ihre Pensionierung“. Der Erfolg dieser Veranstaltungsreihe, mit der die Arbeiterkammer Oberösterreich seit acht Jahren durch die Bezirke tourt, ist ungebrochen. Drei Abende waren ursprünglich geplant, wegen des großen Andrangs musste kurzfristig noch ein vierter auf die Beine gestellt werden. „Lassen Sie sich nicht verunsichern“, riet AK-Präsident Johann Kalliauer den Besuchern, „unser gesetzliches Pensionssystem steht auf stabilen Beinen.“

Eines von fast 900 AK-Mitgliedern, die sich in Vöcklabruck zum Thema Pension beraten ließen: Bonita Haag (l.) mit AK-Bezirksstellenleiterin Martina ObermaierFoto: Arbeiterkammer Oberösterreich

Mit der Veranstaltungsreihe bietet die Arbeiterkammer in Zusammenarbeit mit der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) und dem Arbeitsmarktservice (AMS) ihren „pensionsnahen“ Mitgliedern in ganz Oberösterreich die Möglichkeit, sich über die wichtigsten Fragen zu informieren und sich individuell beraten zu lassen. Eingeladen werden Frauen ab 53 und Männer ab 58 Jahren.

767 Beratungen an vier Abenden

Der Informationsbedarf ist groß, wie der Andrang zeigte. Nach informativen arbeits- und sozialrechtlichen Kurzvorträgen durch Expertenen von AK und PVA ging es in die Einzelberatungen. Besonders die Verschlechterungen bei der Altersteilzeit sorgten bei vielen Arbeitnehmern für Verunsicherung. „Wann kann ich in Pension gehen?“ und „Wann muss ich mein Arbeitsverhältnis auflösen?“ gehörten ebenfalls zu den häufig gestellten Fragen. Insgesamt wurden an den vier Abenden 767 persönliche Beratungen durchgeführt.

Ohne Antrag keine Pension

Dass Menschen nach dem Ende der Altersteilzeit oder mit dem Erreichen des gesetzlichen Pensionsalters automatisch in die Pension rutschen, ist übrigens ein Irrtum, wie die Vertreter der Pensionsversicherungsanstalt mehrmals anmerken mussten. „Sie müssen auf jeden Fall zwei bis drei Monate vor dem Pensionsantritt bei der PVA einen persönlichen Antrag stellen“, rät auch AK-Präsident Johann Kalliauer.


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