„Lösung für friedliche Koexistenz“

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Martina Ebner Martina Ebner, Tips Redaktion, 24.01.2020 15:54 Uhr

VÖCKLABRUCK. Als ereignisreich, aber auch gut bezeichnet Bürgermeister Herbert Brunsteiner (VP) das abgelaufene Jahr 2019. So konnte das Stadtmarketing als Postpartner im Stadtzentrum gewonnen werden, nachdem die Post ihre Filiale verlegt hatte.

„Mit 200 bis 300 Kunden pro Tag haben wir eine Frequenzzahl, die sich sehen lassen kann“, so Brunsteiner. Die Arbeitsplätze in der Bezirkshauptstadt seien (mit ca. 13.500 in 1.500 Arbeitsstätten) in etwa gleich geblieben, berichtet der Ortschef, obwohl die Kommunalsteuer leicht zurückgegangen sei.

2020 werde das Innenstadt-Impulsprogramm, das 2019 entwickelt wurde, umgesetzt. Das betreffe die Umsetzung der Begegnungszone am Stadtplatz. Zum Architektenentwurf wird es im März wieder eine Bürgerbeteiligung geben. Andererseits sollen im „Stadt-Up-Prozess“ Nischengeschäfte in der Stadt platziert und diese kleineren Einheiten wiederum unterstützt werden.

Unstimmigkeiten

„Wir müssen nach einer dauerhaften Lösung suchen, wie wir Wochen- und Frischemarkt aber auch einen neu konzipierten Weihnachtsmarkt in eine friedliche Koexistenz bringen können“, erklärt Wirtschaftsstadträtin LAbg. Elisabeth Kölblinger (VP). Drei bis vier Wochen im Jahr nehme der Christkindlmarkt die obere Hälfte des Stadtplatzes ein und das führe immer wieder zu kleineren und größeren Problemen und Unstimmigkeiten mit den Marktstandlern. Im Oktober wurden übrigens 20 Jahre Frischemarkt gefeiert. Ein weiteres Jubiläum steht heuer bevor: Die Varena feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Nach dem großen Erfolg des Ritterfests, das im August aus Anlass des 500. Todestages von Kaiser Maximilian stattfand, soll dieses Mittelalter-Event nun alle zwei Jahre veranstaltet werden. 

Zahlreiche Bewerbungen

Derzeit läuft die Bewerbungsfrist für den Posten eines Stadtmanagers. Etwa zehn Bewerbungen für den 25- bis 30 Wochenstunden-Job seien bereits eingegangen, weiß Kölblinger. Im Februar wird eine Entscheidung fallen. Neu wird ab 1. Juni auch ein Stadtkoordinator in der Bauabteilung des Stadtamtes angesiedelt. Aufgabenbereiche werden unter anderem Quartiersentwicklung und Leerstandsmanagement sein. „Alles in einer Person zu vereinen, wäre eine Herkulesaufgabe“, so Kölblinger.

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