Wirtschaftskammer hilft bei Abwicklung von Hilfsmaßnahmen

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Martina Ebner Martina Ebner, Tips Redaktion, 24.05.2020 11:56 Uhr

VÖCKLABRUCK. „Es soll kein einziger Unternehmer im Stich gelassen werden“, lautet das Credo der Regierung. Die Wirtschaftskammer spielt dabei eine wichtige Rolle in der Abwicklung der Hilfsmaßnahmen.

So wurden allein in Oberösterreich in der ersten Phase des Härtefallfonds fast 19.000 Förderungen als Soforthilfe für die Unternehmer ausbezahlt. In der zweiten Phase sind es bereits rund 20.000 Anträge, die gestellt wurden. Unterschieden werden bei den Hilfsmaßnahmen zwei Schienen: Der Härtefallfonds als Unterstützung für die Unternehmer als Personen, damit sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können, auch wenn sie kaum Einnahmen aus ihrem Gewerbe haben. Und der Hilfsfonds als Unterstützung für die Betriebe und Firmen, damit Löhne, Mieten, Versicherungen und Waren bezahlt werden können.

An vorderster Front tätig

Der Leiter der WKO Vöcklabruck, Josef Renner, ist als Keyuser an vorderster Front für den Härtefallfonds tätig. Alle Selbständigen können hier um Hilfe ansuchen – für insgesamt drei Monate eine Unterstützung von jeweils bis zu 2.000 Euro. Ein-Personen-Unternehmer, Kleinstunternehmer bis zehn Mitarbeiter, Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten aber auch Trainer und freiberuflich Tätige im Gesundheitsbereich können hier über die Seite der WKO ansuchen.

Der Hilfsfonds für Unternehmen kann seit 20. Mai über das Finanz-Online-Konto beantragt werden. Gefördert werden hier Unternehmen aller Größen mit Sitz oder Betriebsstätte in Österreich. Ziel ist es, die Fixkosten der Unternehmen bis zu 75 Prozent zu übernehmen. Dazu zählen unter anderem Fixkosten für: Geschäftsraummieten und Pacht, betriebliche Versicherungsprämien, Zinsaufwendungen, Zahlungen für Strom/Gas/Telekommunikation, der Wertverlust von mindestens 50 Prozent bei verderblichen oder saisonalen Waren.

Unterstützungspaket

Ergänzt wird das Unterstützungspaket für Unternehmen durch Kreditgarantien der Regierung, durch Haftungen sowie Stundungen von Steuern und Abgaben und die Corona-Kurzarbeit. „Allein im Bezirk Vöcklabruck haben rund 1600 Unternehmen um Kurzarbeit angesucht“, berichtet das AMS. Und für all jene, die weder im Härtefallfonds noch im Hilfsfonds antragsberechtigt sind, springt das Land Oberösterreich mit Unterstützungen und Förderungen ein. „Wir kennen viele Geschichten und Schicksale, oft ist die angebotene Hilfe nicht ausreichend, oft möchten Unternehmer nicht um Hilfe ansuchen und versuchen, aus eigener Kraft die Krise zu überstehen. Unser klares Ziel ist es, niemanden im Stich zu lassen und jede erdenkliche Hilfe anzubieten. Vor allem bei den Anträgen zu den Unterstützungen sind wir immer für unsere Unternehmer da“, sagt Josef Renner, Leiter der WKO Vöcklabruck.

Niemanden vergessen

Allein im ersten Monat seit Beginn der Maßnahmen am 16. März wurden allein in Vöcklabruck mehr als 3.500 Telefonate mit den Unternehmern geführt. „Am Ende des Tages bleibt für einige Unternehmer trotz allen Bemühungen und Unterstützungen ein hoher Verlust durch die Coronakrise, der nicht bewältigt werden kann. Es soll aber nicht vorkommen, dass jemand völlig vergessen wird oder überhaupt keine Hilfe bekommt“, sagt Renner.

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