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GAMPERN. Bürgermeister Jürgen Lachinger und Vizebürgermeisterin Manuela Gschwandtner waren bei Bildungsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander zu Gast. Dabei stellten sie der LH-Stellvertreterin ihr Neubauprojekt einer dreigruppigen Kinderbetreuungseinrichtung und einer heilpädagogischen Kindergartengruppe in Gampern vor. 

v.l.: Gamperns-Bürgermeister Jürgen Lachinger, Kindergartenleiterin Bettina Huber, Bildungsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander, Amtsleiter Christoph Stockinger und Gamperns-Vizebürgermeisterin Manuela GschwandtnerFoto: Land OÖ/Julian Engelsberger

„Es freut mich, dass sich die Gemeinde Gampern so gut entwickelt und ich verstehe ihr Anliegen zum Wohl der Kinder und ihrer Eltern. Für diesen Ausbau hat die Gemeinde um eine Förderung des Landes Oberösterreich angesucht. Derzeit befindet sich das Projekt, mit Herstellungskosten von etwa zwei Millionen Euro, in der zuständigen Fachabteilung zur Prüfung, wo es etwa auf die pädagogische Nutzung und die Wirtschaftlichkeit geprüft wird. Die Förderung würde sich auf mehr als 750.000 Euro aus dem Bildungsressort belaufen“, erklärt Haberlander.

Ausgezeichnete Betreuung ist das Ziel

Die Gemeinde Gampern versuche im Bereich der Kinderbetreuung vorausschauend zu arbeiten und die Weichen für eine optimale Betreuung der Kinder so bald wie möglich zu stellen, so Bürgermeister Lachinger. So wurden bereits im vergangenen Jahr für die Krabbelstube, den Kindergarten und die Volksschule einige Grundstücke mitten im Ortszentrum angekauft. „Daher hat man sich dazu entschieden, einen neuen Kindergarten zu erbauen und in Kooperation mit dem Land OÖ diesen zu finanzieren. Ziel der Gemeinde Gampern und von mir als Bürgermeister ist es, allen Kindern ab 18 Monaten bis hin zum Schulbeginn eine ausgezeichnete Betreuung zu bieten. Somit ist die Gemeinde gefordert, das Gebäude und die Öffnungszeiten bestmöglich an die Bedürfnisse von Eltern und Kinder anzupassen. Aber auch das Personal hat in Gampern einen hohen Stellenwert und es wird versucht, den Mitarbeitern in den Kinderbetreuungseinrichtungen eine ausgezeichnete Infrastruktur zu bieten“, sagt Lachinger.

Gute Inklusion soll ermöglicht werden

Vizebürgermeisterin Gschwandtner ergänzt: „Eine besondere Herzensangelegenheit von mir war, dass die heilpädagogische Gruppe aus Attnang-Puchheim nach Gampern übersiedeln kann. Durch den Kindergartenneubau soll auch ein gemeinsamer Spielbereich für Kinder der heilpädagogischen Gruppe und jener des Gemeindekindergartens errichtet werden. Nur so ist eine gute Inklusion aller Kinder möglich. Besonders freut mich, dass die heilpädagogische Gruppe der Lebenshilfe ein gemeindeübergreifendes Projekt ist und mit Fertigstellung des Kindergartens zwei nach Gampern übersiedeln wird.“


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