Naturparkschule im Naturpark Bauernland zertifiziert

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Martina Ebner Tips Redaktion Martina Ebner, 13.05.2022 10:47 Uhr

MONDSEE. In Oberösterreich gibt es mittlerweile 16 Naturpark-Schulen und vier Naturpark-Kindergärten. Nun konnte diesem Netz an Bildungseinrichtungen mit dem Pädagogischen Zentrum Mondsee ein weiterer Knoten hinzugefügt werden und der Naturpark Bauernland hat seine erste Naturpark-Schule.

Das Konzept der „Österreichischen Naturparkschule“ wird in Österreich bereits seit dem Jahr 2008 mit großem Erfolg und Engagement umgesetzt. Es hat sich in den wenigen Jahren seines Bestehens als ausgesprochen erfolgreiches und nachhaltiges Modell der Zusammenarbeit zwischen Naturpark, Gemeinde und Schule bewährt.

Vier Säulen: Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung

Als Naturpark-Schule bzw. Naturpark-Kindergarten/Hort werden Schulen, Kindergärten oder Horte ausgezeichnet, die in einer Naturpark-Gemeinde liegen, mit dem Naturpark zusammenarbeiten und ein besonderes Engagement in diversen Naturpark-Arbeitsbereichen nachweisen, aufbauend auf den vier Säulen: Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung. Voraussetzung für die Führung des Prädikats „Naturpark-Schule“ bzw. „Naturpark-Kindergarten/Hort“ ist, dass die jeweilige Einrichtung in einer Naturpark-Gemeinde liegt sowie eine entsprechende Beschlussfassung der Schule bzw. des Kindergartens/Horts, des Naturpark-Vorstands sowie des Gemeinderats bzw. Erhalters. Darüber hinaus verpflichtet sich die Schule bzw. der Kindergarten/Hort zur Erfüllung österreichweit gültiger Kriterien und der Naturpark unterstützt diese aktiv bei deren Umsetzung und laufenden Betreuung.

Frühzeitige Wissensvermittlung

„Naturschutz fußt in Oberösterreich auf einer breiten Basis und kann nur als gemeinsames Projekt funktionieren. Einer der zentralen Ansätze dabei ist die Bewusstseinsbildung, mit welcher man nicht früh genug beginnen kann. Wir schützen, was wir lieben und wir lieben, was wir kennen. Deswegen ist es von großer Bedeutung, diese Bewusstseinsbildung durch frühzeitige Wissensvermittlung zu stärken. Mit dem Modell der Naturpark-Schulen und- Kindergärten wird die Natur zum Klassenzimmer und die Oberösterreicher lernen von Kindesbeinen an, die Schönheit und Wichtigkeit einer intakten und artenreichen Natur zu schätzen. Daher freut es mich besonders, dass wir nun die siebzehnte Naturpark-Schule in unserer schönen Heimat zertifizieren konnten“, unterstreicht Naturschutzreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner.

Gesunde Ergänzung im und für den Schulalltag

„In OÖ denken wir Bildung nicht in starren Systemen, sondern in vitalen Chancen und sind offen für moderne pädagogische Konzepte. Wir sehen in Schulen nicht nur Lernanstalten – sondern Erfahrungs- und Erkenntnisräume. Und wir haben den Mut, neue Wege zu gehen. Die Arbeit mit und in der Natur ist eine gelungene und gesunde Ergänzung im und für den Schulalltag. Wenn Schüler in naturnahen Umgebungen aufwachsen, entwickeln sie ganz von selbst das notwendige Umweltbewusstsein und in weiterer Folge ein umweltorientiertes Verhalten. Hier den Weg in diese Richtung zu ebnen, sehe ich unter anderem auch als Aufgabe der Schule. Gerade durch eine naturnahe und abwechslungsreiche Gestaltung des Schulalltags können vielfältige Möglichkeiten für Bewegung, Erholung, soziale Interaktion sowie handlungsorientiertes Lernen geschaffen werden. Ich bedanke mich bei den Naturparks für ihre Unterstützung der Schulen bei der Umsetzung ihrer Ziele und Projekte und wünsche der Naturparkschule viel Erfolg und Spaß bei ihren Naturerlebnissen“, betont Bildungsreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander.

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